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Münchner Start-up Furo revolutioniert industrielle Batteriespeicher

20.05.2026

Neue Software verbindet erstmals Planung, Echtzeit-Steuerung und Energiehandel auf einer Plattform

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GründerInnen (vl Lena Voß, Simon Wittner, Leonie Wagner) © Furo

München - Das Münchner Energie-Softwareunternehmen Furo hat eine neue Komplettlösung für industrielle Batteriespeicher vorgestellt. Die Plattform kombiniert erstmals Planung, Echtzeit-Optimierung und automatisierten Energiehandel in einem einzigen System und soll Unternehmen helfen, ihre Speicher deutlich effizienter zu nutzen.

Laut Furo können Industriebetriebe damit das wirtschaftliche Potenzial ihrer Batteriespeicher um bis zu 40 Prozent steigern und die Amortisationszeit von bisher bis zu 15 Jahren auf rund fünf Jahre verkürzen. Bereits mehr als 3.500 Industriestandorte werden mit der Software geplant oder optimiert.

Die Plattform nutzt künstliche Intelligenz, um Strompreise, Wetterdaten und Energieverbrauch laufend vorherzusagen und den Betrieb der Speicher automatisch anzupassen. Damit unterscheidet sich das System von herkömmlichen, statischen Steuerungen. „Die entscheidende Frage ist heute nicht mehr, ob ein Batteriespeicher installiert wird, sondern wie intelligent er betrieben wird“, sagt Mitgründerin Lena Sophia Voss.

Furo richtet sich vor allem an Industrie- und Gewerbebetriebe ab 150 Kilowatt Speicherleistung – ein Bereich, der laut Unternehmen bisher kaum professionell betreut wurde. Mithilfe eines digitalen Zwillings können Kunden bereits vor der Installation berechnen, welche Erträge ein Speicherprojekt erzielen wird.

Das Gründerteam bringt Erfahrung aus Silicon Valley mit, unter anderem von Apple, Google X und Stanford. Ziel des Unternehmens ist es, eine zentrale Plattform für flexible Energiesysteme in der europäischen Industrie aufzubauen.

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20.05.2026
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GründerInnen (vl Lena Voß, Simon Wittner, Leonie Wagner) © Furo