München schmückt sich mit fairen Blumen
Diese Entscheidung unterstreicht das "konsequente Engagement für eine nachhaltige Entwicklung", so der dritte Bürgermeister Hep Monatzeder. In den Sommermonaten greift die Stadt auf Blumen aus eigenen Betrieben oder Anbaugebieten der Region zurück, allein in den Wintermonaten müssen Pflanzen zugekauft werden. Hierbei achtet die Stadt ab sofort darauf, dass die oftmals in Afrika und Lateinamerika liegenden Blumenfarmen unter nachhaltigen Bedingungen produzieren, also Kriterien wie Mindestlöhne, Verbot von ausbeuterischer Kinder– oder Zwangsarbeit und ökologische Standards beachtet werden. Sicherheit für diese fair produzierten Blumen geben die speziell für den Blumenmarkt erstellten Zertifikate und Gütesiegel, wie sie vor einigen Jahren schon beim Kaffee eingeführt wurden. Die Stadt München hofft mit ihrer Handlungsweise abermals viele Nachahmer zu finden, ähnlich wie mit dem 2002 gefassten Beschluss, der die Geschäftspartner der Stadt München zum Nachweis verpflichtet, dass ihre Produkte nicht aus Kinderarbeit kommen.
Quelle: agenda–transfer Agentur für Nachhaltigkeit GmbH
Dyroffstr. 2
53113 Bonn
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