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Motz: Erneuerbare Energie grenzüberschreitend nutzbar machen

23.09.2004

EU–kofinanzierte Machbarkeitsstudie soll Universitätslehrgang ermöglichen

Die Zusammenarbeit mit den neuen EU–Nachbarstaaten wird in Zukunft für Niederösterreich eine immer größere Rolle spielen. Nun ist ein Universitätslehrgang "Erneuerbare Energie in Mittel– und Osteuropa" in Bruck an der Leitha geplant. Dazu wurde nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. "Das Projekt soll im Rahmen des INTERREG IIIA Programms zwischen Österreich und Ungarn umgesetzt werden. Gerade in Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn ergeben sich völlig neue und zukunftsweisende Möglichkeiten", begrüßt der Energiesprecher der SPNÖ, LAbg. Mag. Wolfgang Motz das geplante Projekt. Vom Land Niederösterreich wurden nun die Mittel aus dem EFRE Fonds für den Energiepark Bruck an der Leitha zu Kofinanzierung der Machbarkeitstudie in der Höhe von 100.000 Euro bewilligt. Die Partner des Energieparks Bruck/Leitha, des Förderungsempfängers, sind bei diesem Projekt die Technische Universität Wien, die University of West Hungary und das Energy Center Bratislava.
"Gerade in energiepolitischen Fragen ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, vor allem auch im Hinblick auf den Umweltschutz, besonders notwendig. Luft kennt schließlich keine Grenzen", so Motz weiter. Die Region um Bruck an der Leitha hat sich zum Ziel gesetzt alle Formen erneuerbarer Energien in der Praxis umzusetzen und zu zeigen, dass schon heute eine umweltgerechte Energieversorgung mit heimischen Energieträgern möglich ist. In Zusammenarbeit mit den Nachbarn soll die Region im Umfeld von Wien und Bratislava im Herzen Europas zu einer europäischen Vorbildregion für die weitgehende Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie werden. "Dadurch wird auch die Wertschöpfung in der Region gesteigert und die regionale Wirtschaft gestärkt. Der Universitätslehrgang "Erneuerbare Energie in Mittel– und Osteuropa" strebt dabei eine Verbesserung der grenzüberschreitenden Bildungskooperation an. Die Kombination von praktischen Projekten mit wissenschaftlicher Begleitforschung in einer konkreten Region gibt den Absolventen des Lehrganges das Rüstzeug, um ähnliche Projekte auch in anderen Regionen umsetzen zu können", so Motz.
Die Machbarkeitsstudie soll nun die wesentlichen Rahmenbedingungen, begonnen bei der möglichen Zielgruppe bis hin zu den organisatorischen Rahmenbedingungen oder der Erstellung eines Finanzkonzepts. "Der Universitätslehrgang soll unmittelbar im Anschluss an die Klärung aller ausstehenden Fragen starten. Ein solches Projekt ist sicher für die Zukunft richtungweisend. Zum einen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarländern zu begrüßen, zum anderen ist aber auch jede Forschungsarbeit, die die Nutzbarmachung von erneuerbaren Energien zum Ziel hat wesentlich für unsere Zukunft", so Motz abschließend.
*** OTS–ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0006 2004–09–23/08:03

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23.09.2004 | Autor*in: litschauer
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