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Moser zu PKW–Abgasnormen: EU–Kommission schaufelt europäischer Autoindustrie selbst das Grab

08.02.2007

Strengere Werte brächten österreichischen Motorentechnologie Konkurrenzvorteile

ja © Grüne
ja © Grüne
"Mit dem flauen Abgas–Kompromiss schaufelt die EU der europäischen Autoindustrie selbst das Grab", kritisiert die Verkehrssprecherin der Grünen, die Pläne der EU–Kommission, die gesetzlich festgelegten PKW–Abgasnormen mit 130 g CO2/km (5 l Auto) festzulegen. Damit wird der Spritverbrauch der Neuwagen um nur 1,2 Liter pro 100 Kilometer gesenkt, obwohl technisch bereits die doppelte Verringerung möglich wäre. Gegenüber der japanischen Autoindustrie gerät damit die europäische noch weiter ins Hintertreffen. "2020 muss das Drei–Literauto verpflichtend werden und nicht das Fünf–Literauto! Sonst kann die europäische Autoindustrie zusperren, denn die Erfordernisse des Klimaschutzes und die steigenden Treibstoffpreise – peak oil – werden nur mehr ein Drei–Literauto zulassen."
Die Kommission hat sich in kurzsichtiger Weise den Momentan–Interessen der Automobilindustrie unterworfen statt verantwortungsvoll für die BürgerInnen des Kontinents zu handeln. "Bundeskanzler Gusenbauer, Minister Pröll und Minister Faymann haben in Brüssel im Sinne des Klimaschutzes und der Energiewende für niederige Werte einzutreten! Österreich ist Vorreiter in der Motorentechnologie und könnte so Marktanteile schneller gewinnen, Gusenbauer und Pröll müssen die Lobby für moderne österrechische Motoren bilden!"

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08.02.2007 | Autor*in: litschauer
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