Mochovce: Ökostrom verdrängt Atomstrom
Angesichts des Vorhabens der Slowakei, den Hochrisikoreaktor Mochovce fertig zu bauen, ist die österreichische Bundesregierung doppelt gefordert: In Österreich sind Ökostromanlagen weiter auszubauen, in Brüssel muss die Regierung sich dafür stark machen, dass der EURATOM-Vertrag aus der Verfassung herauskommt.
"Wenn Österreich weniger Atomstrom importieren will, dann muss der heimische Ökostrom-Ausbau forciert werden. Je mehr Ökostrom wir selbst erzeugen, umso unrentabler werden die Atomstromimporte", macht Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft, deutlich. "Angesichts der Gefährlichkeit von Mochovce sind die Angriffe von Teilen der Sozialpartner und des Wirtschaftsministers auf dasÖkostromgesetz ein Hohn. Wenn unsere Regierung mit ihrer Anti-Atom-Politik ernst machen will, dann muss sie auch in Österreich die Windkraft weiter unterstützen", fordert Hantsch in Hinblick auf Ankündigungen von Minister Bartenstein, die Windkraft in Österreich zu begrenzen.
Auch das Thema EURATOM-Vertrag hat die Bundesregierung im Sinne der österreichischen Bevölkerung endlich anzupacken: bei der kommenden Regierungskonferenz muss sie sich dafür engagieren, dass dieses Fossil aus der geplanten EU-Verfassung herauskommt.
Rückfragehinweis: http://www.igwindkraft.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0107 2004-05-24/12:19
"Wenn Österreich weniger Atomstrom importieren will, dann muss der heimische Ökostrom-Ausbau forciert werden. Je mehr Ökostrom wir selbst erzeugen, umso unrentabler werden die Atomstromimporte", macht Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft, deutlich. "Angesichts der Gefährlichkeit von Mochovce sind die Angriffe von Teilen der Sozialpartner und des Wirtschaftsministers auf dasÖkostromgesetz ein Hohn. Wenn unsere Regierung mit ihrer Anti-Atom-Politik ernst machen will, dann muss sie auch in Österreich die Windkraft weiter unterstützen", fordert Hantsch in Hinblick auf Ankündigungen von Minister Bartenstein, die Windkraft in Österreich zu begrenzen.
Auch das Thema EURATOM-Vertrag hat die Bundesregierung im Sinne der österreichischen Bevölkerung endlich anzupacken: bei der kommenden Regierungskonferenz muss sie sich dafür engagieren, dass dieses Fossil aus der geplanten EU-Verfassung herauskommt.
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OTS0107 2004-05-24/12:19
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