Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Mobilitätsmonitor: Deutsche wollen bessere Infrastrukturen, öffnen sich der E-Mobilität und sehen dort China vorn

10.05.2026

Das Interesse an Elektrofahrzeugen wächst weiter: Mittlerweile sind 26 Prozent der Bevölkerung offen für den Kauf eines Elektrofahrzeugs. China hat seinen Imagevorsprung ausgebaut, gefolgt von Deutschland  .

Mobilitätsmonitor  .png
Mobilitätsmonitor 2026 Titelbild © acatech
Die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur ist für die Deutschen essentiell:  83 Prozent halten die Sanierung des bestehenden Straßennetzes für besonders wichtig. Es folgen die Sanierung des Schienennetzes (80 Prozent) und der Brücken (77 Prozent) sowie der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (71 Prozent). Alle genannten Werte sind im Vergleich zur Vorjahreserhebung nochmals gestiegen. Lauter wird der Ruf nach mehr Ladestationen für Elektroautos (46 Prozent) – im Vorjahr sahen 32 Prozent darin eine Priorität.


„Der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Verkehrsinfrastrukturen brennt den Deutschen unter den Nägeln“, sagt Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach und acatech Senatorin. „Gleichzeitig hat die Bevölkerung die Hoffnung auf Besserung keinesfalls aufgegeben: 65 Prozent glauben an Fortschritte in den kommenden Jahren, allerdings überwiegend an begrenzte Fortschritte.“


Potenzial für E-Autos wächst


Das Auto ist unverändert das wichtigste Verkehrsmittel: 75 Prozent nutzen es mehrmals in der Woche, 53 Prozent sogar täglich. Mit großem Abstand folgen Fahrrad (35 Prozent mehrmals wöchentlich) und ÖPNV (25 Prozent). 77 Prozent der Nutzer bewerten das Auto als unverzichtbar, 49 Prozent das Fahrrad.

26 Prozent ziehen für den nächsten Kauf  ein E-Auto in Betracht: ein   Zuwachs von drei Prozent  im Vorjahresvergleich. Bürgerinnen und Bürgern mit hohem sozioökonomischem Status sind dabei deutlich mehr E-Auto-Aufgeschlossene (46 Prozent) – unter den Befragten mit niedrigem sozioökonomischem Status ziehen nur 11 Prozent elektrische Modelle in Betracht.


Der Erhebungszeitraum der Umfrage (Februar 2026) lag vor der Blockade der Straße von Hormus und den damit massiv steigenden Kraftstoffpreisen. Schon jetzt wird ein zusätzlich verstärktes Interesse an E-Autos deutlich: Im März 2026 wurden knapp 360.000 Elektroautos in Europa neu zugelassen – ein Anstieg von 78 Prozent gegenüber dem Februar. Bereits jede vierte Neuzulassung fährt elektrisch.


Noch attraktiver wäre ein E-Auto für viele Menschen, wenn die Kaufpreise niedriger (60 Prozent), die Reichweite höher (51 Prozent), die Ladezeit kürzer (49 Prozent) und die Lademöglichkeiten zahlreicher (44 Prozent) wären. Die Reichweitensorge ist noch immer nicht ganz ausgestanden: Rund jeder Vierte schätzt die Reichweite von E-Autos auf unter 400 Kilometer und damit geringer als die meisten heutigen Modelle bieten.


China hat das beste Image als Hersteller von E-Autos, Deutschland folgt mit Abstand


Welches Land baut besonders gute E-Autos? 49 Prozent der Befragten sehen China auf Platz 1, gefolgt von Deutschland (27 Prozent). Japan und Südkorea liegen mit 17 Prozent bzw. 14 Prozent dahinter. Nur die USA (8 Prozent) und andere Länder (1 Prozent) schneiden schlechter ab. Seit 2025 ist der Imagevorsprung von China trotz einer Imagesteigerung deutscher EV-Hersteller erheblich größer geworden.

„Das wachsende Interesse an E-Mobilität ermutigt – nun braucht Deutschland ein konzertiertes Zusammenwirken: Mehr Lademöglichkeiten zu guten Preisen, niedrigschwellige Incentivierung und attraktive Modelle unserer Hersteller müssen zusammenspielen. Die aktuelle Preisentwicklung an den Zapfsäulen gibt Elektrofahrzeugen einen zusätzlichen Schub. Deutschland sollte das Momentum nutzen und Elektromobilität politisch weiter unterstützen“, sagt acatech Präsidiumsmitglied Thomas Weber und fügt hinzu: „Jetzt ist das Zeitfenster für Deutschland, Elektromobilität weiter voranzubringen, Infrastrukturen zu modernisieren und Innovation zu stärken. Darauf vertrauen viele Menschen.“


Breite Bevölkerungsschichten setzen auf wissenschaftlichen Fortschritt und technische Innovation: 74 Prozent der Deutschen glauben, der Zugverkehr könne durch Fortschritt und Innovationen zuverlässiger werden. 73 Prozent erwarten dadurch eine verbesserte Verkehrssteuerung. 58 Prozent erhoffen sich eine bessere Verknüpfung der Verkehrsmittel, die sich durch integrierte Verkehrsinfrastrukturen erreichen lässt.


Wachsendes Vertrauen in autonomes Fahren

Die große Mehrheit hat nach wie vor Vorbehalte gegenüber vollautonomem Fahren, allerdings mit sinkender Tendenz. 79 Prozent hätten Bedenken, sich einem vollständig autonom fahrenden Pkw anzuvertrauen; deutlich geringer sind die Bedenken beim Einsatz im ÖPNV. Unterhalb der Stufe des vollautonomen Fahrens gibt es jedoch in der Bevölkerung ein großes Interesse an autonomen Assistenzsystemen für Brems-, Abstands- und Spurhalteregulierung.


Über den Mobilitätsmonitor

Die repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag von acatech stützt sich auf 1.052 persönliche Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren. Die Interviews wurden im Februar 2026 durchgeführt. Der acatech Mobilitätsmonitor erscheint jährlich seit 2020, sodass auch Veränderungen
und Trends sichtbar werden.
 

Links

  • ALLE Ergebnisse
  • Drucken
  • Empfehlen
10.05.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Las Vegas:  Aktivisten fordern schnelleren Umstieg auf Elektro-Lkw

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Verkehrspolitik im Fokus: Grüne diskutieren in Gänserndorf über Straßenbau und Öffentlichen Verkehr

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 7. Juni 2026, 69.308 Artikel Online

Weitere Themen

  • BYD legt in Österreich kräftig zu: Spitzenwerte bei Wachstum, Marktanteil und Kundenbewertung
  • Hafen Wien: Logistikdrehscheibe und Motor für nachhaltige Stadtentwicklung
  • Österreich geht voran: Schritte-Challenge bringt 700 Millionen Schritte zusammen
  • Škoda zeigt erste Einblicke in den neuen Elektro-Siebensitzer Peaq
  • EMPOWER-Projekt: Gruber Logistics, IVECO und AIT testen emissionsfreien Schwerverkehr im Realbetrieb
  • „Keine E-ngste mehr!“: Österreich startet groß angelegte Offensive für E-Mobilität
  • CountEmissionsEU: Verkehrsemissionen EU-weit einheitlich berechnen
  • Logistik-Riese FIEGE investiert Millionen in Batteriespeicher: 15,6 MWh für die Energiewende in der Logistik
  • Transit-Hotspot Brenner: Dreimal mehr Lkw als auf allen Schweizer Alpenrouten zusammen
  • Brennertransit als Sinnbild verfehlter Verkehrspolitik in Österreich
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.696 Artikel | Seite 1 von 1.170

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp: Festival für Nachhaltigkeit und Innovation - KURIER Speakout Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Mobilitätsmonitor  .png

Mobilitätsmonitor 2026 Titelbild © acatech