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Mobil ohne Auto –Autofahren wird heilbar

30.09.2016

Die Stadt Oslo erklärt soeben: „Die Stadtregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass das Stadtzentrum bis 2019 autofrei wird„.

© SIEMENS  Mobility
© SIEMENS Mobility
Die radikalste Verkehrswende findet zurzeit in Skandinavien statt. Norwegens Hauptstadt will Umwelthauptstadt Europas werden  und bis 2020 seine Schadstoffemissionen um 50 % senken.
Lärm, Staus, Verkehrstote und Schadstoffbelastungen werden zu immer größeren Belastungen in allen Metropolen der Welt. Seit 1945 sind weltweit über 110 Millionen Menschen im Straßenverkehr getötet worden – doppelt so viele Tote wie im Zweiten Weltkrieg.
Diesen Massenmord auf den Straßen werden die Menschen bald nicht mehr mitmachen. Global wird immer deutlicher, dass mit dem heutigen Benzinauto die Verkehrsprobleme des 21. Jahrhunderts nicht lösbar sind.
Immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Dort wollen sie eine bessere Luft, mehr Sicherheit und eine grüne Umgebung für sich und ihre Kinder.
In Finnlands Hauptstadt Helsinki wird an Plänen gearbeitet, wonach jeder Mensch künftig ohne Auto jeden Punkt der Stadt mit Bus, Bahn, Fahrrad oder Elektro–Leihauto erreichen kann.
In Stockholm kostet eine Fahrt in die Innenstadt seit Januar 2016 zwölf Euro hinein und zwölf Euro hinaus. Autofahren wird nicht verboten, aber viel teurer und damit überflüssig.
In Kopenhagen reduziert die Stadt Jahr für Jahr ihre Parkplätze, baut Fahrradwege und fördert den öffentlichen Verkehr. BMW betreibt in Dänemarks Hauptstadt bereits 400 Elektro–Leihautos. Es gibt über 600 Ladestellen. In Norwegen fährt bereits jeder zweite Neuwagen elektrisch. Der Staat gibt für jedes neu gekaufte E–Auto 13.000 Euro dazu.
Paris erklärt in diesen Tagen das Seine–Ufer zur Fußgängerzone – ausgerechnet zur Eröffnung des Pariser Autosalons.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) publiziert soeben, dass Benzinautos der entscheidende Faktor dafür sind, dass global jedes Jahr sechs Millionen Menschen an Luftverschmutzung sterben. Beinahe so viele wie Kriegstote jedes Jahr im Zweiten Weltkrieg.
Hinzu kommen immer höhere finanzielle Belastungen durch die Automobilität. In Tokio kann ein Parkplatz monatlich schon 400 Euro kosten. Ohne Parkplatz gibt es gar keine Zulassung mehr. In Japans Hauptstadt besitzen nur noch 18% der Einwohner ein Auto. Tendenz zurückgehend.
95% des gesamten Verkehrs sind öffentlicher Verkehr – komplett elektrisch. Das Smartphone ist für junge Japaner längst wichtiger als ein Auto. S–Bahnen und U–Bahnen fahren im Drei–Minutentakt. Die weltweite Verkehrsrevolution ist nicht mehr aufzuhalten, auch wenn die deutschen Autobauer darauf noch kaum vorbereitet sind.
Mobilität der Zukunft geht so: Weniger Benzinautos, mehr Elektroautos, mehr Elektro–Fahrräder und weit mehr öffentlicher Verkehr – elektrisch natürlich. Die Zukunft gehört der Elektromobilität.

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30.09.2016 | Autor*in: holler
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