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Mitmachkonferenz und E-Salon in Hainburg: Bürger:innen diskutierten über Demokratie und Energiewende

08.01.2026

Demokratie und Beteiligung im Fokus eines spannenden Programms. das von Hainburg 1984 bis in die Gegenwart führte

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Das Interesse am Thema war groß © oekonews Tom Hausner

Hainburg - Rund 70 Interessierte  trafen sich vor kurzem in der evangelischen Kirche Hainburg, um an der Mitmachkonferenz des Vereins powerful people und einem anschließenden E-Salon teilzunehmen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Formen der Bürgerbeteiligung – von lokalen Bürgerräten bis hin zu europäischen Bürgerforen – sowie die Frage, wie Demokratie und Klimapolitik gemeinsam weiterentwickelt werden können.


Rückblick auf die Au-Bewegung


Gezeigt wurde auch der Dokumentarfilm „Hainburg 84 – Eine Bewegung setzt sich durch. Der Film erinnerte an die Besetzung der Hainburger Au im Jahr 1984, die als eines der prägendsten Kapitel der österreichischen Umweltbewegung gilt. Die historische Perspektive diente zugleich als Ausgangspunkt, um über heutige Beteiligungsformen zu diskutieren.


Beispiele aus Österreich - für das gesamte Land, in Bundesländern, in Gemeinden - und  aus der EU

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen  erfuhren mehr zur Bürgerbeteiligung einst und jetzt, beginnend bei der Aubesetzung Hainburg 1984 bis zu aktuellsten Umsetzungen.  

Die  Mitmachkonferenz  stellte konkrete Modelle der Bürgerbeteiligung vor, darunter den Klimarat der Republik Österreich. Erwin Mayer von Mehr Demokratie präsentierte außerdem spannende Details zum  ersten Bürger:innenrat der Gemeinde Wolkersdorf im Weinviertel, der das Thema Flächenverbrauch mit Beteiligung der Gemeindebürger:innen hatte. 


Auch europäische Beispiele kamen zur Sprache: Die EU-„Citizen Assemblies“, bei denen Bürgerinnen und Bürger aus allen Mitgliedsstaaten beteiligt waren, etwa zum Thema Lebensmittelverschwendung oder Mobilität. Ihre Empfehlungen  wurden  konkret umgesetzt - sie fanden u.a. Eingang in europäische Richtlinien.


Offener Austausch im E-Salon


Im anschließenden E-Salon diskutierten Paul Pagacs, Pfarrer Jan Magyar, Birgit Denk, Günter Schobesberger, Doris Holler-Bruckner und weitere Gäste über Demokratie, Klima und Energiezukunft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Karin Neckamm. Spannend war vor allem der "Gesamtblick" beginnend von der historischen Entwicklung der Umweltgeschichte Österreichs bis zu aktuellsten Themen, wie beispielsweise Energiewende in konkreter Umsetzung mit Energiegemeinschaften. 


Das Publikum beteiligte sich rege – viele Teilnehmende brachten ihre Fragen und eigenen Erfahrungen ein, was zu einem offenen Austausch auf Augenhöhe führte. Vorgestellt wurden u.a. verschiedenste Formen von Erneuerbaren Energiegemeinschaften als konkrete Umsetzungen.

Tradition des Dialogs

Die OEKONEWS E-Salons knüpfen an die Tradition der Wiener Salons an und verstehen sich als Plattform für Vernetzung und Hintergrundgespräche rund um Energiewende, erneuerbare Energie und E-Mobilität.
Der E-Salon wurde im Rahmen eines LEADER-Projekts der Regionen Marchfeld und Petronell-Carnuntum unterstützt, von Bund, Land und der Europäischen Union.

Die Konferenz konnte durch eine Unterstützung der österreichischen gesellschaft für politische Bildung umgesetzt werden. 

 
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Spannende Konferenz in Hainburg © oekonews Tom Hausner
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Die Teilnehmenden diskutierten rege mit © oekonews Tom Hausner
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© oekonews Tom Hausner
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