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Mit Spiel und Spaß Bio schmackhaft machen

23.04.2005

Neues Schul– und Kindergartenvideo für die Wiener Kids

"Mamamio, alles bio!" heißt der Film, der schon vom Titel her signalisiert was er bezweckt: mit Spiel und Spaß Kindern Bio–Lebensmittel schmackhaft machen. Der Film wurde am Montag von Umweltstadträtin Ulli Sima und der Amtsf. StadtschulratspräsidentinSusanne Brandsteidl einer Schar von Kindergarten– und Volksschulkindern präsentiert. "Nur mit Spaß sind Kinder für so ein wichtiges Thema wie gesundes Essen zu gewinnen" stellte Stadträtin Sima fest. Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl unterstützt diese Aktivität, denn "die Kinder für gesunde Ernährung durch didaktisch gut aufbereitetes Unterrichtsmaterial zu gewinnen, ist mir ein Anliegen." Der Film für kleine und große Kinder zum Thema "Biologische Lebensmittel" wurde im Auftrag von "ÖkoKauf Wien" – ein Projekt des Klimaschutzprogramms der Stadt Wien für ökologischen Einkauf – von media wien produziert und ist Teil des Umweltbildungsprogramms EULE von Stadträtin Sima. Jede Volksschule in Wien bekommt in den nächsten Wochen für die Verwendung in der 1. und 2. Schulstufe je ein Video "Mamamio, alles bio!" mit Begleitfolder und einem 162–Seiten starken Handbuch zum Video mit Kopiervorlagen für Arbeitsblätter, sowie Spiel– und Bastelvorlagen zugestellt.
Die Präsentation von "Mamamio, alles bio!" fand bei media wien statt. Eingeladen zur Filmpräsentation waren nebst den "SchauspielerInnen" des Films aus dem Kindergarten Gerspergasse und der Film–Crew ein fachkundiges Publikum: Kinder der Kindertagesheime 21., Gerspergasse und 17., Rötzergasse sowie der Volksschule 17., Kindermanngasse. Als Rahmenprogramm gab es mit dem Ernährungs–Clown "Schlaufix" für die Kinder vor und nach der Film–Präsentation diverse Spiele wie Gemüsetanz, Gurkenwachstum und Blattlauslauf und die gemeinsame Gestaltung einer "kreativen Jausenwerkstatt" mit Bio–Lebensmitteln.

"Mamamio, alles bio!" – der Inhalt

Was ist biologische Landwirtschaft? Was unterscheidet biologische Lebensmittel von anderen? An welchen Prüfzeichen erkennt man sie? Wie leben Tiere artgerecht? Auf alle diese und noch mehr Fragen geht der Film ein, der für Kinder und Erwachsene gleichermaßen unterhaltsam gestaltet ist. Der "Kompostwurm" als Symbol für die biologische Landwirtschaft begleitet eine Gruppe von Kindergartenkindern durch den Film. Witzige Sequenzen aus den Kindern sicher bekannten Zeichentrickfilmen bringen die eigentlich wichtigen Botschaften des Films humorvoll an die jungen ZuschauerInnen. Das Video soll bei kleinen und großen ZuschauerInnen zur Erreichung von mehr Qualitätsbewusstsein bei der Auswahl der Lebensmittel führen und die Vorzüge und den Wert von Bio–Lebensmittel vermitteln.
Zielgruppe sind Kinder ab fünf Jahren (Kindergarten, Vorschule sowie 1. und 2. Schulstufe) sowie deren Eltern und Großeltern. Jede Volksschule in Wien bekommt in den nächsten Wochen für die Verwendung in der 1. und 2. Schulstufe je ein Video "Mamamio, alles bio!" mit Begleitfolder und einem 162–Seiten starken Handbuch zum Video mit Kopiervorlagen für Arbeitsblätter, sowie Spiel– und Bastelvorlagen (erstellt von Volksschullehrerin Gerda Berthold) zugestellt.
Zusätzlich bekommt jede Volksschule eine "BIOBOX", die fünf Kartenspiele und eine Tierstimmen–CD enthält. Auch alle städtischen und privaten Kindergärten in Wien bekamen bereits das Video im Zusammenhang mit der Verteilung der "BIOBOX" an sie inklusive einem eigenen für diese Zielgruppe konzipierten 104–Seiten starken Handbuch angeboten.

Warum ein Bio–Film für Kinder?

Den Anstoß für die Produktion eines Films für Kinder zum Thema "Biologische Lebensmittel" ging vom Leiter des Bereiches Umweltschutz im Wiener Krankenanstaltenverbund, Prof. Ing. Bruno Klausbruckner, aus. Dieser hatte im Jahr 1996 im Wiener Krankenanstaltenverbund (Wr. KAV) begonnen, Bio–Lebensmittel einzuführen. Einer der wesentlichsten Antriebe, das Projekt zu starten, war der Tierschutzgedanke, weil in der biologischen Landwirtschaft die Tiere artgerecht gehalten werden. Die Gentechnikfreiheit und der Verzicht auf Herbizide und Pestizide im Biolandbau waren weitere wesentliche Gesichtspunkte. Auch soziale Fragen sowie die Sicherung der Böden spielten eine wesentliche Rolle, ebenso die Verringerung der CO2 – Emissionen durch die Produktion von biologischen Lebensmitteln.
Quelle: Rathauskorrespondenz Wien
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23.04.2005 | Autor*in: holler
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