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Mit dem Elektroauto über den Großglockner

14.02.2004

DI. Reinhard Kares bezwingt die Bergstraße mit dem Peugeot 106 Electrique

© DI Reinhard Kares
© DI Reinhard Kares

Bereits über 80.000 km mit dem Elektroauto

DI Reinhard Kares fährt bereits seit sieben Jahren mit dem Elektroauto, seit fünf Jahren mit dem Peugeot 106 Electrique und hat damit schon 80.000 km zurück gelegt. Er ist mit seinem leisen und energiesparenden Fahrzeug sehr zufrieden. Der HTL-Lehrer hat sich auch an Windkraftanlagen beteiligt, so dass er im Jahresschnitt durch seine Anteile mehr Strom produziert als er in seinem Haushalt und mit dem Elektroauto verbraucht.
Nun hat er sich seinen großen Wunsch, den Großglockner mit dem Elektrofahrzeug zu überqueren, endlich erfüllt.

Von seiner Reise über den Großglockner berichtet DI Reinhard Kares :

Ich fuhr an 2 Tagen von Wien über die B1, über den Strudengau an der Donau, mit Nächtigung in Schwanenstadt in das Salzkammergut, nach Salzburg und dann bis nach Maishofen bei Zell am See.
Am dritten Tag ging es zunächst bis Fusch/Großglocknerstraße, wo wir beim Bärenwerk, einem Wasserkraftwerk der SAFE, einen kurzen Zwischenstopp zum Aufladen einlegten. Dann zur Mautstation und hinauf auf die Glocknerstraße ca. 27 km bis zum Hochtor auf ca. 2500 m Seehöhe. Ein Höhenunterschied von ca. 1700 Meter war dabei zu überwinden. Am Hochtor war noch 3 Prozent Ladung in der Batterie. Schnell waren wir nicht - je nach Steigung ca. 20 bis 30 km/h. Aber dafür genossen wir sehr die Aussicht und das Wetter war auch gut.
Vom Hochtor ging es lange kurvenreich bergab, über Heiligenblut ins Mölltal. Bis Döllach rekuperierte unser Auto wieder 30 Prozent, d.h. es lud den Akku durch das Bergabfahren und Bremsen mit dem Elektromotor zu einem Viertel wieder auf und wir "tankten" so Fahr-Kilometer ganz gratis.
Unsere E-Mobil-Reise ging weiter bis nach Außerfragant, wo wir bei einem Wirten eine längere Ladepause einlegten. Bis hierher legten wir vom Bärenwerk trotz der Glocknerüberquerung 80 Kilometer zurück, eine beachtliche Leistung unseres Autos. Nach ca. vier Stunden wurde die Fahrt fortgesetzt. Wir nächtigten in einem billigen Wirtshaus mit Steckdose (!) kurz vor Villach.
Am nächsten Tag ging es bis Villach weiter, dort ab in einen Autoreisezug und zurück nach Wien. Es waren vier schöne Tage mit dem Elektro-Auto - mit vielen interessanten Gesprächen, Eindrücken und lustigen Bemerkungen. Wir sind stolz auf die Leistungen unseres Elektro-Peugeots.
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14.02.2004 | Autor*in: litschauer
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