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Mexiko setzt auf die Sonne: Photovoltaik-Kapazität soll bis 2035 auf fast 38 Gigawatt steigen

30.12.2025

Mexikos Energie- und Stromsektor befindet sich unter der Regierung von Präsidentin Claudia Sheinbaum in einer Phase tiefgreifender Neuausrichtung.

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Die gigantische Anlage auf dem Markt in Mexiko-City © X / Claudai Steinbaum

Steigender Strombedarf, regulatorische Reformen und ein verstärkter Fokus auf Energiesouveränität prägen die aktuelle Energiepolitik. Im Zentrum dieser Entwicklung steht der Ausbau erneuerbarer Energien – vor allem der Solarenergie.

Laut einer aktuellen Prognose des Analyseunternehmens GlobalData wird die installierte Photovoltaikleistung in Mexiko bis 2035 auf rund 37,8 Gigawatt anwachsen. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 lag die Kapazität bei etwa 12,4 Gigawatt. Damit würde sich die Solarstromleistung innerhalb von gut zehn Jahren nahezu verdreifachen.
 

Solarenergie als Schlüsseltechnologie

Die Studie „Mexico Power Market Trends and Analysis … Forecast to 2035“ von GlobalData geht von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 10,7 Prozent im Zeitraum 2024 bis 2035 aus. Treiber dieser Entwicklung sind Mexikos hervorragende natürliche Solarressourcen, der weitere Ausbau großer Solarparks sowie das starke Wachstum dezentraler Photovoltaikanlagen auf Wohn- und Gewerbegebäuden.

Unterstützt wird dieser Trend durch nationale Planungsinstrumente, die langfristige Kapazitätserweiterungen vorsehen, um den wachsenden Strombedarf von Industrie, verarbeitendem Gewerbe und urbanen Ballungsräumen zu decken.
 

Staatliche Steuerung und selektive private Investitionen

Die aktualisierte energiepolitische Ausrichtung stärkt die Rolle der staatlichen Elektrizitätskommission CFE (Comisión Federal de Electricidad) als zentralen Akteur und größter Energieversorger im Strommarkt. Gleichzeitig bleiben gezielte private Investitionen möglich, vor allem dort, wo sie zur Erweiterung der Erzeugungskapazitäten und zur Modernisierung der Netzinfrastruktur beitragen.

Ein wichtiger Rahmen dafür sind die Nationale Elektrizitätsstrategie 2024–2030 sowie der Entwicklungsplan PLADESE 2025–2039, ergänzt durch die Reform des Elektrizitätssektorgesetzes im März 2025. Diese Maßnahmen sollen die Integration fluktuierender erneuerbarer Energien verbessern und Investitionsanreize über strengere, auf neue Anlagen fokussierte Kriterien bei den Zertifikaten für saubere Energie (Clean Energy Certificates) setzen.
 

Auch Windkraft wächst deutlich

Neben  Solarenergie spielt auch Windkraft eine wichtige Rolle im künftigen Energiemix. Die Onshore-Windkapazität soll laut GlobalData von rund 7,8 Gigawatt im Jahr 2024 auf etwa 16,5 Gigawatt bis 2035 steigen. Besonders Regionen mit hohen Windpotenzialen wie Oaxaca und Tamaulipas stehen dabei im Fokus. Der Ausbau erfolgt über gemischte Investitionsmodelle, an denen sowohl die CFE als auch private Entwickler beteiligt sind.

Zusammen werden Solar- und Windenergie den Großteil der neuen sauberen Erzeugungskapazitäten stellen und die mexikanische Stromerzeugung in den kommenden Jahren grundlegend verändern. 

Trotz des starken Ausbaus erneuerbarer Energien ist jedoch Erdgas derzeit noch ein zentraler Bestandteil des mexikanischen Stromsystems.  Wichtige Ziele sind Versorgungssicherheit, Flexibilität im Netzbetrieb und Unterstützung des industriellen Wachstums  und des Ausbaus digitaler Infrastrukturen. Eines scheint fix:  Solarenergie wird immer mehr zur dominierenden Quelle neuer sauberer Erzeugungskapazitäten, was gleichzeitig  Grundlage für ein nachhaltiges, CO₂-ärmeres Stromsystem bis 2035 ist.

 

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Elektrotaxi in Mexiko-City © mexicocity.cdmx.gob.mx

Ein sichtbares Zeichen am Großmarkt von Mexiko City

Ein sichtbares Symbol für Mexikos Solarambitionen ist auch das im Februar 2024 eröffnete Solarkraftwerk auf dem Dach des riesigen Großmarkts Central de Abasto (CEDA) in Mexiko- City. Die Anlage gilt als größtes urbanes Solarkraftwerk dieser Art weltweit. Auf einer Fläche von rund 21 Hektar wurden etwa 32.000 Solarmodule installiert, die eine Leistung von 18 Megawatt erreichen und jährlich bis zu 25 Gigawattstunden Strom erzeugen,  genug, um rund 10.000 Haushalte zu versorgen. Betrieben wird das Kraftwerk von der staatlichen CFE, es spart jährlich rund 11.400 Tonnen CO₂ ein und senkt die Stromkosten des Markts um etwa 3,5 Millionen Pesos. Das Projekt, das während der Amtszeit von Claudia Sheinbaum als Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt initiiert wurde, gilt als Leuchtturmprojekt mit starkem sozialem und klimapolitischem Signal und unterstreicht den Anspruch Mexikos, eine führende Rolle im urbanen Solarausbau einzunehmen.  Elektrotaxis fahren übrigens bereits seit 2012 in der Stadt. 

Konkrete Beispiele für Restlrezepte:

Brotsuppe:

www.esserwissen.at/infothek/tipp/brotsuppe

Grenadiermarsch:

www.esserwissen.at/infothek/tipp/grenadiermarsch

Fleischstrudel:

www.regionale-rezepte.at/de/rezept/174/fleischstrudel.htm

Gemüse-Dinkel-Strudel:

/www.regionale-rezepte.at/de/rezept/187/gemuese-dinkel-strudel-mit-schafkaesesauce.htm

Innviertler Speckknödel:

www.regionale-rezepte.at/de/rezept/447/innviertler-speckknoedel.htm

Roggene Selchfleischkrapfen:

www.regionale-rezepte.at/de/rezept/290/roggene-fleischkrapfen.htm

Rindfleischaufstrich:

www.landwirtschaft-verstehen.at/genuss/rezepte/detail/rindfleischaufstrich-1

Erdäpfelstangerl:

www.landwirtschaft-verstehen.at/genuss/rezepte/detail/rindfleischaufstrich-1

Kühlschranktorte:

www.esserwissen.at/infothek/tipp/kuehlschranktorte

Lebkuchenparfait:

www.regionale-rezepte.at/de/rezept/1082/lebkuchenparfait-mit-marillenkompott.htm

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30.12.2025 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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Die gigantische Anlage auf dem Markt in Mexiko-City © X / Claudai Steinbaum

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Elektrotaxi in Mexiko-City © mexicocity.cdmx.gob.mx