Mehr als 600 Millionen Euro EU-Mittel für die neue Koralmbahn
Am kommenden Freitag findet die offizielle Eröffnungsfeier statt. Die Zugfahrt von Graz nach Klagenfurt dauert künftig 41 Minuten, von Wien nach Klagenfurt geht’s in 3 Stunden und 10 Minuten - um 45 Minuten schneller als bisher.
Die Koralmbahn hat aber nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa große Bedeutung: Schließlich ist sie Teil der transeuropäischen Verbindung zwischen Ostsee und Adriaraum.
Eine wichtige europäische Dimension gibt es auch bei der Finanzierung: Insgesamt hat die EU mehr als 600 Millionen Euro zur Koralmbahn beigetragen, wobei 543 Millionen Euro aus dem EU-Aufbauplan kommen – auch bekannt als NextGenerationEU.
Die Mittel aus dem Aufbauplan sind in verschiedene Projekte und Abschnitte entlang der Koralmbahn geflossen, z. B. in den Tunnel, die Elektrifizierung der regionalen Zulaufstrecken Bleiburger Schleife und Lavanttalbahn sowie die Renovierung von Bahnhöfen. Weitere 63 Millionen Euro stammen aus der sogenannten Connecting Europe Facility: 57 Millionen Euro wurden für den Bauabschnitt Wettmannstätten – St. Andrä verwendet und 6 Millionen Euro für den Ausbau des Güterterminals bei Graz.
Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, sagt: „Die Koralmbahn beweist eindrucksvoll, wie EU-Mittel dazu beitragen, den Binnenmarkt zu stärken, den Alltag von Menschen und Unternehmen zu verbessern und die nachhaltige Mobilität auszubauen.“