Marsch für ein gentechnikfreies Europa
Die EU–Konferenz über „gentechnisch veränderte, konventionelle und biologische Feldfrüchte„ mit dem ironischen Namen "The Freedom of Choice" (Wahlfreiheit) findet vom 4.–6. April 2006 in Wien statt. Dort diskutieren und beschließen ExpertInnen und PolitikerInnen aus allen EU–Ländern Rahmenbedingungen für das Nebeneinander von Gentechnik– und gentechnikfreier Landwirtschaft („Koexistenz„).
Gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung werden derzeit von der EU gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zugelassen, obwohl die Risiken für die Natur, Umwelt und Gesundheit nicht einschätzbar sind. Wenn GVO angebaut werden, ist das nicht möglich, ohne den traditionellen konventionellen und den ökologischen Ackerbau zu verunreinigen. Weder Versicherungen noch die Gentechnik–Unternehmen selbst übernehmen die Haftung für die entstehenden Schäden.
Das Verständnis der Umwelt– und VerbraucherInnen–Organisationen von „Wahlfreiheit„ unterscheidet sich von dem der EU–Kommission: Koexistenz von GVO und gentechnikfreier Landwirtschaft funktioniert nicht, weder biologisch noch ökonomisch. Nur die Absicherung von gentechnikfreien Regionen durch entsprechende rechtliche und organisatorische Maßnahmen kann den gentechnikfreien konventionellen und den ökologischen Anbau auf Dauer sichern.
Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa sorgt sich, dass konventionell und biologisch angebaute Feldfrüchte fortschreitend mit GVO kontaminiert werden. Tausende von Gemeinden und Regionalregierungen in der Europäischen Gemeinschaft wollen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf ihrem Territorium verbieten, um die lokale Wirtschaft, Kultur und Umwelt und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Deshalb fordern Umwelt–, Verbraucherschutz– und Bauernorganisationen eine EU–rechtliche Absicherung von gentechnikfreien Regionen und das Selbstbestimmungsrecht von Regionen und Gemeinden, sich zu gentechnikfreien Zonen erklären zu können.
Gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung werden derzeit von der EU gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zugelassen, obwohl die Risiken für die Natur, Umwelt und Gesundheit nicht einschätzbar sind. Wenn GVO angebaut werden, ist das nicht möglich, ohne den traditionellen konventionellen und den ökologischen Ackerbau zu verunreinigen. Weder Versicherungen noch die Gentechnik–Unternehmen selbst übernehmen die Haftung für die entstehenden Schäden.
Das Verständnis der Umwelt– und VerbraucherInnen–Organisationen von „Wahlfreiheit„ unterscheidet sich von dem der EU–Kommission: Koexistenz von GVO und gentechnikfreier Landwirtschaft funktioniert nicht, weder biologisch noch ökonomisch. Nur die Absicherung von gentechnikfreien Regionen durch entsprechende rechtliche und organisatorische Maßnahmen kann den gentechnikfreien konventionellen und den ökologischen Anbau auf Dauer sichern.
Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa sorgt sich, dass konventionell und biologisch angebaute Feldfrüchte fortschreitend mit GVO kontaminiert werden. Tausende von Gemeinden und Regionalregierungen in der Europäischen Gemeinschaft wollen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf ihrem Territorium verbieten, um die lokale Wirtschaft, Kultur und Umwelt und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Deshalb fordern Umwelt–, Verbraucherschutz– und Bauernorganisationen eine EU–rechtliche Absicherung von gentechnikfreien Regionen und das Selbstbestimmungsrecht von Regionen und Gemeinden, sich zu gentechnikfreien Zonen erklären zu können.
Der Marsch für ein gentechnikfreies Europa
Der farbenreiche „Marsch für ein gentechnikfreies Europa„ von Menschen aus Regionen Europas, die sich als gentechnikfrei erklären, setzt ein europaweites Signal. Die große, von vielen Organisationen unterstützte Aktion soll den europaweiten Widerstand gegen gentechnisch veränderte Organismen sichtbar machen.
Umwelt– und VerbraucherschützerInnen, PolitikerInnen, Bauern und Bäuerinnen, GlobalisierungskritikerInnen und BürgerInnen der unterschiedlichen Europäischen Länder marschieren zur Konferenz, begleitet von Traktoren und Landwirtschaftsmaschinen. Wir tragen Fahnen, Ortstafeln und Symbole mit dem Namen unseres Landes, unserer Region, unserer Stadt oder unseres Dorfes. Pflanzen und Produkte aus unserer lokalen Landwirtschaft, traditionelle Kleidung, Transparente und Symbole unserer Kampagne gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft werden den TeilnehmerInnen der Konferenz und den internationalen Medien ein ausdrucksvolles Bild zeigen.
Die Aktion wird von einem breiten Netzwerk von Umwelt–Organisationen, Bauernverbänden und anderen Organisationen in Österreich gemeinsam mit internationalen und regionalen Bewegungen gegen GVO organisiert. Da wir die Europäischen Regionen symbolisieren wollen, zählen wir sehr stark auf die Teilnahme von Nichtregierungsorganisationen und Menschen aus ganz Europa. Denn der Erfolg der Aktion ist für die Zukunft der gentechnikfreien Landwirtschaft in ganz Europa enorm wichtig.
Umwelt– und VerbraucherschützerInnen, PolitikerInnen, Bauern und Bäuerinnen, GlobalisierungskritikerInnen und BürgerInnen der unterschiedlichen Europäischen Länder marschieren zur Konferenz, begleitet von Traktoren und Landwirtschaftsmaschinen. Wir tragen Fahnen, Ortstafeln und Symbole mit dem Namen unseres Landes, unserer Region, unserer Stadt oder unseres Dorfes. Pflanzen und Produkte aus unserer lokalen Landwirtschaft, traditionelle Kleidung, Transparente und Symbole unserer Kampagne gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft werden den TeilnehmerInnen der Konferenz und den internationalen Medien ein ausdrucksvolles Bild zeigen.
Die Aktion wird von einem breiten Netzwerk von Umwelt–Organisationen, Bauernverbänden und anderen Organisationen in Österreich gemeinsam mit internationalen und regionalen Bewegungen gegen GVO organisiert. Da wir die Europäischen Regionen symbolisieren wollen, zählen wir sehr stark auf die Teilnahme von Nichtregierungsorganisationen und Menschen aus ganz Europa. Denn der Erfolg der Aktion ist für die Zukunft der gentechnikfreien Landwirtschaft in ganz Europa enorm wichtig.
Die Ziele des Marsches
** Die gentechnikfreie Landwirtschaft, Gärtnerei, Imkerei, Fischhaltung und Forstwirtschaft muss langfristig sichergestellt werden
** Wahlfreiheit und Selbstbestimmungsrecht von KonsumentInnen, Bauern und Bäuerinnen, die auf Gentechnik verzichten wollen, müssen geschützt werden
** Regionen müssen selbst bestimmen können, sich als gentechnikfrei zu erklären und diese Gentechnikfreiheit ist rechtlich abzusichern.
** Wir unterstützen die Petition "GMO–free regions and local areas" (Gentechnikfreie Regionen) www.gmofree–europe.org
** Wir präsentieren der Konferenz die "Vienna Declaration for a GMO–free Europe", ein Dokument, das unsere Position zur Koexistenz und unserem Verständnis eines gentechnikfreien Europas darlegt.
** Wahlfreiheit und Selbstbestimmungsrecht von KonsumentInnen, Bauern und Bäuerinnen, die auf Gentechnik verzichten wollen, müssen geschützt werden
** Regionen müssen selbst bestimmen können, sich als gentechnikfrei zu erklären und diese Gentechnikfreiheit ist rechtlich abzusichern.
** Wir unterstützen die Petition "GMO–free regions and local areas" (Gentechnikfreie Regionen) www.gmofree–europe.org
** Wir präsentieren der Konferenz die "Vienna Declaration for a GMO–free Europe", ein Dokument, das unsere Position zur Koexistenz und unserem Verständnis eines gentechnikfreien Europas darlegt.
Programm (vorläufig):
5. April 2006:
8.00 Treffpunkt am Praterstern (Wien Nord)
ab ca 8.15 Bunter Marsch der TeilnehmerInnen mit Traktoren und Transparenten über die Ausstellungsstraße zum Congress Center
ab 8.45 Kundgebung beim Congress Center der Wiener Messe (Ausstellungsstrasse)
8.45–9.00 Musikalischer Auftakt
9.00–9.15 Begrüßung
9.15–10:30 Key–Speaker
Übergabe der Wiener Erklärung an Ratsvorsitzenden Josef Pröll
10.30–10.45 Bäuerinnenkabarett „Miststücke„
10.45–12.00 Ansprachen von VertreterInnen der Europäischen Regionen
12.00–12.30 Musik
12.30–13.00 Ansprachen Umweltorganisationen, bäuerliche InteressensvertreterInnen
13.00–13.45 Musik
13.45–14.00 Abschluss
8.00 Treffpunkt am Praterstern (Wien Nord)
ab ca 8.15 Bunter Marsch der TeilnehmerInnen mit Traktoren und Transparenten über die Ausstellungsstraße zum Congress Center
ab 8.45 Kundgebung beim Congress Center der Wiener Messe (Ausstellungsstrasse)
8.45–9.00 Musikalischer Auftakt
9.00–9.15 Begrüßung
9.15–10:30 Key–Speaker
Übergabe der Wiener Erklärung an Ratsvorsitzenden Josef Pröll
10.30–10.45 Bäuerinnenkabarett „Miststücke„
10.45–12.00 Ansprachen von VertreterInnen der Europäischen Regionen
12.00–12.30 Musik
12.30–13.00 Ansprachen Umweltorganisationen, bäuerliche InteressensvertreterInnen
13.00–13.45 Musik
13.45–14.00 Abschluss
Unterstützung und Organisation:
Der Marsch wird von der Plattform „Gentechnikfreie Regionen und Länder„ organisiert, zu der bereits das Agrarbündnis, AL–Naturkost, Arche Noah, ARGE gentechnik–frei, ARGE gentechnikfreie Regionen Kärnten, ARGE Schöpfungsverantwortung, ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt, Attac, Austrian Biologist Association, Bio Alpe Adria, Bioernte Austria, Evangelische Kirche A.B., FIAN, Forum Wissenschaft & Umwelt, Gentechnikfreies Vulkanland, GLOBAL 2000/ FoE Austria, Greenpeace, Grüne Bäuerinnen und Bauern, Grüne Österreich, Initiative G7, Interessensgemeinschaft gentechnikfreie Saatgutarbeit, Klimabündnis Österreich, Naturschutzbund Steiermark, Ökobüro, ÖBV–Via Campesina Austria, ÖIE/Bündnis Eine Welt, Österreichischer Demeterbund, Permakultur Austria, PermaNetzwerk, SPÖ–Bauern, Slow Food Österreich, Steirisches Aktionsbündnis gegen Gentechnik, Umweltbeauftragte der katholischen Kirche Österreichs, Umweltdachverband, Verein Pro Landwirtschaft, WIDE – AG Frauen und Biodiversität, WWOOFAustria und andere gehören.
Presseinformationen und Kontakte:
Michael Johann, Plattform „Gentechnikfreie Regionen und Länder„ 0664 / 266 85 48
[michael.johann@aon.at]
oekonews unterstützt den Marsch gegen Gentechnik.
[michael.johann@aon.at]
oekonews unterstützt den Marsch gegen Gentechnik.