Margaritzenspeicher: Keine Gefahr für Bevölkerung
Klagenfurt (LPD) – Überdurchschnittlich hohe Temperaturen und das folglich rasante Abschmelzen des Pasterzengletschers am Großglockner führen derzeit zu einem kontinuierlichen Anstieg des Wasserspiegels im Margaritzenspeicher. In den nächsten Tagen könne deshalb der Hochwasserüberlauf in Aktion treten, sagte heute, Freitag, Umweltreferent Reinhart Rohr, der aber für die Mölltaler Bevölkerung "keinen Grund zur Sorge" sieht. Er forderte daher vehement die Gewährleistung dafür, dass der Grundablass des Speichers nicht geöffnet wird. Es dürfe keinerlei Gletscherschliff in die Möll gelangen, betonte Rohr.
Nachdem er am Donnerstag von der Austrian Hydro Power AG (AHP) von den im Interesse der Sicherheit notwendigen Maßnahmen informiert wurde, habe er sofort veranlasst, dass ein Messcontainer an der Möll aufgestellt wird. Dieser soll noch heute Nachmittag verfügbar sein, erklärte Rohr, der ganz im Interesse der Mölltaler Gemeinden und derÖkologie der Möll handeln will. Deshalb kündigte der Umweltreferent für heute einen Lokalaugenschein bei der Messeinrichtung an.
Für die Bevölkerung des Mölltales bestehe jedenfalls keine Gefahr, bekräftigte Rohr. Es werde durch den Hochwasserüberlauf lediglich etwas mehr Wasser in der Möll fließen als üblich. (Schluss)
Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung Landespressedienst Tel.: 05– 0536–22 852 http://www.ktn.gv.at/index.html
*** OTS–ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0069 2003–08–08/10:52
Nachdem er am Donnerstag von der Austrian Hydro Power AG (AHP) von den im Interesse der Sicherheit notwendigen Maßnahmen informiert wurde, habe er sofort veranlasst, dass ein Messcontainer an der Möll aufgestellt wird. Dieser soll noch heute Nachmittag verfügbar sein, erklärte Rohr, der ganz im Interesse der Mölltaler Gemeinden und derÖkologie der Möll handeln will. Deshalb kündigte der Umweltreferent für heute einen Lokalaugenschein bei der Messeinrichtung an.
Für die Bevölkerung des Mölltales bestehe jedenfalls keine Gefahr, bekräftigte Rohr. Es werde durch den Hochwasserüberlauf lediglich etwas mehr Wasser in der Möll fließen als üblich. (Schluss)
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