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Mangelhafte Mülltrennung macht Entsorgungsbetrieben Probleme

31.08.2026

Batterien, E-Zigaretten und Elektrik landen im Abfall

Mülltrennung.jpg
© PIX1861 pixabay.com / Mülltrennung
Auch die Feuerwehren in der Umgebung von Müll-Entsorgungsbetrieben wissen ein Lied davon zu singen: Brandalarme und Löscheinsätze nehmen zu und binden immer häufiger Einsatzkräfte. Wie erst kürzlich eine Market-Umfrage im Auftrag von „Österreich sammelt“ ergeben hat, ist fast 80 Prozent der Bevölkerung die Abfalltrennung wichtig. Lediglich ein Drittel der Bevölkerung meinte hingegen, dass die Müllsortierung „gut“ funktioniere. Nur zehn Prozent der Befragten stellte fest, dass das Mülltrennungssystem „sehr gut“ sei.

Nach der Devise „den letzten beißen die Hunde“ werden sowohl öffentliche als auch private Entsorgungsbetriebe mit den schwerwiegenden Folgen falscher Mülltrennung konfrontiert, wie Karl Hasenöhrl auf Anfrage der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ. (IWS) betont. „Massive Probleme verursachen beispielsweise jede Art von Batterien, E-Zigaretten und elektronischem Kinderspielzeug“, erklärt Hasenöhrl. Auch halbvolle Gasflaschen seien schon im Müll gefunden worden. „Unsere moderne Lebensweise verursacht – trotz aller Appelle zur Müllvermeidung und Abfalltrennung – Berge von Reststoffen, die in den Entsorgungsbetrieben landen.“ Obwohl diese Betriebe nach strengen Vorschriften errichtet und laufend behördlich kontrolliert werden, sind sie weitestgehend machtlos gegenüber im sonstigen Abfall verborgenem Sondermüll.

„Mehr Mülltrennungsdisziplin ist deshalb nicht nur gegenüber der Natur und der Umwelt, sondern auch zum Schutz der Unternehmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Entsorgungsbetrieben erforderlich“, appelliert IWS-Geschäftsführer Gottfried Kneifel für mehr Verantwortung bei der Mülltrennung.

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