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LobauBleibt: Nazi-Angriff auf Protest-Camp in der Hirschstettnerstraße

11.03.2022

Erschreckender Angriff gegen friedlichen Protest

© System Change, not Climate Change /  Umfassende Sachbeschädigungen und das große Hakenkreuz waren die sichtbaren Zeichen des Angriffs
© System Change, not Climate Change / Umfassende Sachbeschädigungen und das große Hakenkreuz waren die sichtbaren Zeichen des Angriffs
Wien - In der Nacht auf Donnerstag, 10. März, drangen Unbekannte auf das Gelände der Besetzung der LobauBleibt-Bewegung an der Hirschstettnerstraße 44 ein und beschmierten Holzbretter und Glasscheiben mit Hakenkreuzen und anderen nationalsozialistischen Symbolen und Codes wie „88“, „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“. Unter anderem wurde mit Holzpflöcken ein zwei Meter großes Hakenkreuz auf dem Boden ausgelegt. Es kam auch zu Sachbeschädigungen. Auf einer der Schmierereien war zu lesen: „Wir kommen wieder.“
Die LobauBleibt-Bewegung verurteilt diesen erschreckenden Angriff, der sich in eine Reihe von Angriffen und Drohungen der letzten Monate reiht, aufs Schärfste. „Zu Silvester fand ein Brandanschlag statt, bei dem nur durch großes Glück niemand verletzt wurde. Nun wurde unser friedlicher Protest erneut angegriffen. Die verwendeten Symbole deuten darauf hin, dass es sich um Angriffe aus gewaltbereiten und rechtsextremistischen Kreisen handelt“, so Anna Kontriner, Sprecherin der LobauBleibt-Bewegung.
Zu den andauernden Morddrohungen gegen Lena Schilling, Sprecherin der LobauBleibt-Bewegung, kommt nun ein erneuter tätlicher Übergriff auf das Camp in der Hirschstettnerstraße. “Wir haben eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Wiederbetätigung gemacht. Wir lassen uns von Nazis nicht einschüchtern, für eine klimagerechte Zukunft zu kämpfen” sagt Lena Schilling. Die Hakenkreuze und Parolen wurden von den Besetzer:innen übermalt.
“Angesichts der andauernden Drohungen gegen die Lobau-Bewegung und gegen mich als Person ist die Wiener Stadtregierung nochmals aufgerufen, klar Position zu beziehen. Dass demokratischer Protest von antidemokratischen Kräften bedroht wird, muss auch für die SPÖ ein Problem sein”, so Schilling.
Die Aktivist:innen fordern eine vollumfängliche und rasche Aufklärung der Ereignisse in der vergangen Nacht und aller Vorfälle in den letzten Monaten. “Wir werden von demokratiefeindlichen, gewaltbereiten Gruppen bedroht und angegriffen. Aber wir werden unseren Protest fortsetzen und lassen uns nicht einschüchtern.”, so Schilling.

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11.03.2022 | Autor*in: holler
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