Lichtenecker: Konsequenter Weg für Grüne Arbeitsplätze heißt konsequenter Umbau der Wirtschaft
"Mit Absichtserklärungen und Willensbekundungen wird es Umweltminister Berlakovich nicht einmal gelingen 100 Grüne Arbeitsplätze zu schaffen geschweige denn 100.000", kritisiert die Wirtschafts- und Forschungssprecherin der Grünen, Ruperta Lichtenecker. "Grüne Arbeitsplätze zu schaffen heißt genau definierte Maßnahmen, Zeitpunkte und konkrete Budgets", erläutert Lichtenecker. Der von Minister Berlakovich und Wirtschaftskammerpräsident Leitl präsentierte "Masterplan Green Jobs" enthält weder konkrete noch verbindlichen Maßnahmen.
"Die massiven Kürzungen der Budgets für Forschung, Bildung und Umweltschutz wie es VP und SP im Bundesfinanzrahmengesetz für die nächsten Jahre beschlossen haben, bedeuten genau das Gegenteil nämlich Stillstand und Rückschritt - da kann keine Rede von Innovation und Schaffung von Grünen Arbeitsplätzen sein", kritisiert Lichtenecker
Es zeigt sich, dass die Politik von Umwelt- und Energielandesrat Rudi Anschober in Kooperation mit Wirtschaft und Kommunen Grüne Arbeitsplätze zu schaffen sehr erfolgreich sind. In Oberösterreich gibt es die meisten Grünen Arbeitsplätze Österreichs, nämlich 35.000. "Grüne Arbeitsplätze bedeutet auch der konsequente Umbau der Wirtschaft und Investitionen in die Zukunft", betont Lichtenecker
Immer nur von den Exportchancen zu reden ist zu wenig. Was wir für Grüne Technologien brauchen sind ein starken Heimmarkt und eine starke heimische Nachfrage, betont Lichtenecker, denn nur so sichern und schaffen wir Grüne Arbeitsplätze. Die ersten drei Schritte müssen daher sein: Der Umbau des veraltetenösterreichischen Steuersystems, ökologische und soziale Ausgestaltung um damit Energiesparen zu forcieren und gleichzeitig die Arbeitskosten zu senken. Eine Totalreform des Ökostromgesetzes und die Aufhebung des Deckels und damit der Ausbaustopp bei den Erneuerbaren Energien endlich beendet wird und eine Forcierung der Energie- und Umweltforschung. "Ohne neues Wissen gibt es keine Innovationen und damit auch keine neuen Arbeitsplätze. Es muss massiv in die Zukunftsfelder Umwelttechnik, Energieeffizienz und Erneuerbare Energie investiert werden", fordert Lichtenecker, "dementsprechend muss das Budget für Forschung, Bildung und Umwelt erhöht werden".
"Die massiven Kürzungen der Budgets für Forschung, Bildung und Umweltschutz wie es VP und SP im Bundesfinanzrahmengesetz für die nächsten Jahre beschlossen haben, bedeuten genau das Gegenteil nämlich Stillstand und Rückschritt - da kann keine Rede von Innovation und Schaffung von Grünen Arbeitsplätzen sein", kritisiert Lichtenecker
Es zeigt sich, dass die Politik von Umwelt- und Energielandesrat Rudi Anschober in Kooperation mit Wirtschaft und Kommunen Grüne Arbeitsplätze zu schaffen sehr erfolgreich sind. In Oberösterreich gibt es die meisten Grünen Arbeitsplätze Österreichs, nämlich 35.000. "Grüne Arbeitsplätze bedeutet auch der konsequente Umbau der Wirtschaft und Investitionen in die Zukunft", betont Lichtenecker
Immer nur von den Exportchancen zu reden ist zu wenig. Was wir für Grüne Technologien brauchen sind ein starken Heimmarkt und eine starke heimische Nachfrage, betont Lichtenecker, denn nur so sichern und schaffen wir Grüne Arbeitsplätze. Die ersten drei Schritte müssen daher sein: Der Umbau des veraltetenösterreichischen Steuersystems, ökologische und soziale Ausgestaltung um damit Energiesparen zu forcieren und gleichzeitig die Arbeitskosten zu senken. Eine Totalreform des Ökostromgesetzes und die Aufhebung des Deckels und damit der Ausbaustopp bei den Erneuerbaren Energien endlich beendet wird und eine Forcierung der Energie- und Umweltforschung. "Ohne neues Wissen gibt es keine Innovationen und damit auch keine neuen Arbeitsplätze. Es muss massiv in die Zukunftsfelder Umwelttechnik, Energieeffizienz und Erneuerbare Energie investiert werden", fordert Lichtenecker, "dementsprechend muss das Budget für Forschung, Bildung und Umwelt erhöht werden".
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