Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

LH Haider: Enorme Chancen von Alternativenergien und neuen Technologien nützen

26.08.2004
Utl.: Kärnten setzt wichtige Akzente durch Bio- und Solarenergien - Gegen Windenergie-Förderung=
Klagenfurt (LPD) - Nachwachsende Rohstoffe und alternative Energieformen und -gewinnung wie etwa Biomasse und Solarenergie bieten enorme Chancen, die noch mehr ausgebaut werden sollten. Das unterstrich heute, Donnerstag, Landeshauptmann Jörg Haider im Rahmen der Eröffnung der Klagenfurter Holzmesse. Er verwies auf die technologischen Herausforderungen, die mit den alternativen Energien und nachwachsenden Rohstoffen verbunden und zu nützen seien. Kärnten habe hier viele Akzente gesetzt, etwa mit der Kärntner Solaraktion und könne in vielen Bereichen Technologieführer werden. So sei die Klagenfurter Holzmesse sowohl ein Schaufenster für die Land- und Forstwirtschaft als auch für den damit verbundenen technischen Fortschritt und Innovationen.
Im Hinblick auf den Ökostrom bzw. die geplante Ökostrom-Novelle betonte der Landeshauptmann die Notwendigkeit, die heimischen Rohstoffe wie Biomasse aufgrund von Effizienzkriterien stärker zu berücksichtigen, wogegen die Windenergie nicht weiter subventioniert werden sollte.
Bei der Windkraft sei gegenzusteuern, bekannte auch Umwelt- und Agrarminister Josef Pröll ein, der die Holzmesse offiziell eröffnete. Eine Totalkorrektur des Ökostromgesetzes lehne er hingegen ab, so Pröll.
Der Landeshauptmann richtete an den Minister auch den Wunsch, die Errichtung einer Alpen-Adria-Berufsschule in Spittal/Drau zu unterstützen, die sich dem Schwerpunkt von nachwachsenden Rohstoffen und alternativen Energien widmen sollte. Dies könnte auch ein EU-Projekt werden, erklärte Haider. Derzeit seien die Heizungs-, Energie- und Lüftungstechniker im Rahmen der Berufsschule bzw. des Kompetenzzentrums in Spittal konzentriert.
Noch vor wenigen Jahren habe die Holzmesse vielen als Auslaufmodell gegolten. Dies habe sich völlig geändert, es gebe neue Themen, die alle berühren. Denn allen sei bewusst, dass einökologisch wertvolles Land ein enormer Schatz sei, vom Wald bis hin zum Wasser.
Kärnten habe viele auch technologisch interessante Akzente gesetzt, verwies der Landeshauptmann auf die Beispiele Biogasanlage in St. Veit, Biodieselanlage in Arnoldstein, auf über 60 Biomasseanlagen in Kärnten. Um der Biomasse noch eine größere Breite zu geben, werde eine eigene Fördererlogistik durch LHStv. Karl Pfeifenberger erarbeitet, so Haider. Die Alternativenergieerzeugung sei im Zusammenhang mit technologischen Herausforderungen und Innovationen zu sehen, was neue Arbeitsplätze bedeute.
Kärnten habe im Bereich der Solarenergie-Nutzung (Pro Kopf) bereits den Platz eins unter den Bundesländern erreicht und damit Vorbildcharakter. Die Aktion nütze der Umwelt, den Klein- und Mittelbetrieben und vor allem den Haushalten, die sich 50 Prozent der Heizkosten ersparen. Auch eine gezielte Unterstützungsaktion für Klein- und Mittelbetriebe werde geschaffen, indem Nachfrage bzw. Aufträge im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe und alternativen Energien angeregt werden.
Minister Pröll wies auf das enorme Nachfragepotential für die heimische Wald- und Holzwirtschaft hin, das durch die zehn neuen EU-Länder gegeben sei. Nachwachsende Rohstoffe seien der Energieschlüssel der Zukunft, bekräftigte der Minister. Österreich verbrauche nur zwei Drittel seines jährlichen Holzzuwachses.
Sloweniens Landwirtschaftsminister Milan Pogacnik hob die guten Beziehungen zwischen Österreich und Slowenien und die vielen Gemeinsamkeiten wie etwa den Waldreichtum hervor. Er dankte für die Unterstützung Österreichs beim Weg Sloweniens in die EU und sprach sich für Kooperationen aus.
Auch Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher, Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher sowie Messepräsident Walter Dermuth unterstrichen den hohen Stellenwert der Klagenfurter Holzmesse als internationales Schaufenster, als Gradmesser für Zukunftsorientierung und wichtigen Impulsgeber. Bischof Alois Schwarz wies auf die Messe als Ort der Begegnung und des Dialoges hin. Er beklagte die Holzpreis-Entwicklung und betonte, dass Wohlstand die Basis für Frieden und Freiheit sei. (Schluss)
Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung Landespressedienst Tel.: 05- 0536-22 852 http://www.ktn.gv.at/index.html
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0126 2004-08-26/13:03

Verwandte Artikel

  • Verteilnetzbetreiber müssen Stromnetze fit für PV und Speicher machen
  • Bleckwandhütte neu eröffnet: Nachhaltiges Hüttenprojekt über dem Wolfgangsee
  • Start des 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsawards: Synergieeffekte durch Photovoltaik
  • Bundesjugendvertretung: Vollversammlung fordert Klimaschutzgesetz ein
  • E-Control: Sonnenenergie nutzen und Stromkosten senken
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
26.08.2004 | Autor*in: pawek
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Erstmals 10% Ökostrom in Deutschland

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Weiterer Störfall im AKW Temelin!

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 10. September 2026, 70.103 Artikel Online

Weitere Themen

  • Ökostrom ist billiger als Strom aus neuen kalorischen Kraftwerken
  • Atomdiktatur droht
  • Dachverband Energie-Klima zur Ökostromnovelle
  • Forschung für Ökostrom bis 2006 gesichert
  • Gorbach: Reaktion der Atomsicherheitsbehörde kommt sehr spät
  • European Energy Award an Bonn, Remscheid, Senden und Ostbevern
  • AKW Temelin: Störfall Nr. 71
  • Kein Ende hoher Heizölpreise in Sicht
  • Bartensteins Entwurf zum Ökostromgesetz kann keine Diskussionsgrundlage sein
  • Strompreise: Ökoenergie nicht für Anstieg verantwortlich
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1260
  • 1261(current)
  • 1262
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.320 Artikel | Seite 1.261 von 1.332

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at