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Lehren aus Hiroshima und Nagasaki ziehen

06.08.2025

Der 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe und das Gedenken an die 150.000 bis 250.000 getöteten Menschen verpflichten zur atomaren Abrüstung

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© Cristian Ibarra from Pixabay / Atombomben sind keine Lösung
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"Dank vieler verantwortungsvoller Menschen wurden atomare Massenvernichtungswaffen nach dem 6. August 1945 in Hiroshima und dem 9. August 1945 in Nagasaki nicht mehr eingesetzt. Angesichts der jüngsten Entwicklungen und Drohungen mit Atomwaffen muss die Weltgemeinschaft wieder zu einer zukunftsfähigen Politik zurückfinden",
ist Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben! überzeugt.

"Mitten in Europa droht Russland wiederholt offen mit dem Einsatz von Atomwaffen im Zuge des verbrecherischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Diese gefährliche Rhetorik stellt eine dramatische Eskalation dar und untergräbt jahrzehntelange Abrüstungsbemühungen. Gleichzeitig agiert die Regierung der USA - des Landes, das in Hiroshima und Nagasaki die bisher einzigen Atomwaffen im Krieg eingesetzt hat - immer aggressiver. Noch unberechenbarer sind die Verhältnisse in einigen der weiteren sieben Atomwaffenstaaten", stellt Stoiber fest.
 "Gerade jetzt ist die Europäische Union gefordert. Sie ist seit ihrer Gründung als Friedensprojekt konzipiert. Als eine der größten Wirtschaftsmächte der Welt muss sie mit klarer Stimme und gezieltem wirtschaftlichem Druck auf atomare Abrüstung bestehen - auch wenn dies bedeutet, auf das eine oder andere Geschäft zu verzichten", fordert Stoiber und betont: "Es ist eine Schande, dass EU-Staaten noch immer sanktionslos mit dem staatlichen russischen Atomstrom- und Waffenkonzern Rosatom Handel treiben. Diese Unterstützung des russischen Kriegsregimes muss sofort enden!"
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06.08.2025
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