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Lebensgrundlage Boden

25.07.2012

Wie Humusaufbau, Klimaschutz und Landwirtschaft zusammenhängen!

© MPI für Biogeochemie – Im Klimageschehen spielen Böden eine entscheidende Rolle. Sie speichern mehr als dreimal soviel Kohlenstoff wie Pflanzen oder die Atmosphäre.
© MPI für Biogeochemie – Im Klimageschehen spielen Böden eine entscheidende Rolle. Sie speichern mehr als dreimal soviel Kohlenstoff wie Pflanzen oder die Atmosphäre.
Waidhofen/Thaya – Über 25 Interessierte nutzten beim 133. Waldviertler Energie–Stammtisch am Donnerstag, den 5. Juli 2012 die Chance, sich umfassend zur Frage, wie Humsaufbau, Klimaschutz und Landwirtschaft zusammenhängen, zu informieren. Dabei kamen mit Robert Kraner (Bodenspezialist der ENU), Günter Fallmann (LFS Edelhof) und Andreas Höritzauer (Obmann des Ö. Demeterbundes) hochkarätige Referenten zu Wort, die zeigten, wie sehr fruchtbarer, gesunder Boden unsere Lebensgrundlage bildet und wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang damit ist.
Robert Kraner zeigte auf, was Humus ist und wie er entsteht bzw. welche z. T. sehr kleinen Lebewesen daran beteiligt sind. Dabei stellte er klar, dass in einer Handvoll fruchtbarem Boden mehr Lebewesen als insgesamt Menschen auf der Erde leben! Andererseits zeigte er auf, dass in Österreich nicht nur jeden Tag rund 5 ha Fläche versiegelt werden und damit Boden als Lebensgrundlage verlorengeht, sondern auch, dass der Abbau von Humus mit dem Ausstoß von Treibhausgasen verbunden ist. Dies ist deshalb so, weil in einem Prozent Humus zwischen 60 und 100 Tonnen CO2 in gespeicherter Form enthalten sind (mind. soviel wie in 15.000 Liter Heizöl).
Günter Fallmann brachte einen Überblick zur Frage Humusgehalt, Art der Bewirtschaftung und Klimaschutz. Er betonte, dass das Achten auf die Bodenfruchtbarkeit ganz wesentlich ist, nicht zuletzt, weil es neben der Fruchtbarkeit auch die Aufnahmefähigkeit und Speicherung von Wasser stark beeinflusst und dies wiederum für die Produktion von Lebensmitteln, … notwendig ist.
Nachdem Gertrude Haumer und Kurt Appeltauer die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen am eigenen Betrieb (1996–2011) vorstellten und ersichtlich wurde, wie langsam Humusaufbau möglich ist, berichtete Andreas Höritzauer, dass lebendiger Boden mehr Wasser aufnehmen kann und damit bei Trockenperioden tendenziell länger keinen bzw. weniger Schaden nimmt. Er betonte, dass es wichtig sei, dass jede und jeder in seinem Bereich zu Humusaufbau und Klimaschutz beitragen kann.
Neben interessanten Infos zur aktuellen Anti–Atom–Arbeit, gab es einen Hinweis auf die Fa. Gartenleben aus Zwettl, die regionale Produkte wie z.B. Komposttee, … herstellt und für alle, die im eigenen Garten ökologisch arbeiten möchten, interessant ist. Mehr unter www.gartenleben.at.
Am 2. August findet der nächste Infoabend des Energie–Stammtischs zum Thema Elektromobilität statt, und zwar in Heidenreichstein, beim Autohaus Hörmann, wo Photovoltaik, Energiesparen und Elektromobilität als wichtige Punkte für unsere zukünftige Mobilität Thema sein werden.
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25.07.2012 | Gastautor*In: Renate Brandner–Weiß
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ja © Waldviertler Energie–Stammtisch

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