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"Landrad" in Vorarlberg – weiterer Impuls für sanfte Mobilität

18.03.2009

Flottenversuch für elektrisch unterstützte Fahrräder in Vorarlberg

Bregenz – Vorarlberg als Modellregion für Elektromobilität wird um eine Facette reicher: Neben "VLotte", dem Flottenversuch mit Elektrofahrzeugen, startet das Land das Projekt "Landrad", informierten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser vor kurzem 500 elektrisch unterstützte Fahrräder werden über Vorarlberger Fahrrad–Fachhändler zum Kauf angeboten.
Ein sehr hoher Anteil der Wege der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ist sehr kurz – Landesrat Rüdisser präzisiert: "43 Prozent der Wege sind kürzer als fünf Kilometer. Hier ist großes Potenzial für die Steigerung des Fahrradverkehrs." Wesentliches Ziel des Verkehrskonzept Vorarlberg 2006, so Rüdisser, ist die Erhöhung des Radverkehrsanteils bis 2015 von 14 auf 17 Prozent.
Daneben wird oft eingeräumt, dass die Benützung des Fahrrades im Alltagsverkehr durch die beschränkte Reichweite und die Anfälligkeit gegenüber Steigungen nur eingeschränkt möglich ist. Eine in jüngster Vergangenheit technisch enorm verbesserte Alternative stellen hier elektrisch unterstützte Fahrräder dar. Diese werden belastungs– und geschwindigkeitsabhängig durch einen Elektromotor unterstützt. Die Stromversorgung wird durch einen Akku bereitgestellt.
Der Flottenversuch "Landrad" soll Privatpersonen, Organisationen, Gemeinden und Unternehmen dazu gewinnen, zu einem ermäßigten Preis elektrisch unterstützte Fahrräder anzukaufen und im Alltagsverkehr einzusetzen. Bei einer Förderung der Anschaffungskosten durch Land und Gemeinden wird sich der Verkaufpreis auf gut 1.000 Euro belaufen. "Dafür verpflichten sich die teilnehmenden Personen, Messdaten von der Fahrradsteuerung in eine Internetdatenbank zu übertragen und für Erhebungen und Erfahrungsberichte zur Verfügung zu stehen", so Landesrat Rüdisser abschließend. Detailinformationen dazu werden demnächst zur Verfügung gestellt.
Weitere Info: Landrad.at
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18.03.2009 | Gastautor*In: Thomas Mair / Landespresse Vorarlberg
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