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Land Burgenland und Burgenland Energie realisieren größtes Wind- und Photovoltaik-Projektportfolio Österreichs

05.03.2025

PV- und Winderzeugungskapazitäten von rund 2.000 Megawatt bis 2030  – das entspricht rund zwanzig Prozent der derzeit in Österreich installierten Kapazität bei Solar- und Windenergie.

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PV und Windkraft soll erweitert werden © Burgenland Energie AG
  • Die Europäische Investitionsbank unterzeichnet Verträge für die größte Finanzierung für grüne Energie in Österreich, an der sie sich je  beteiligt hat.
  • Das „Projekt Tomorrow“ ist wesentliches Leuchtturmprojekt mit dem Ziel, Burgenland als eine der ersten Regionen der Welt bis 2030 bilanziell klimaneutral und energieunabhängig zu machen.
  • Einzigartige Finanzierungs-Partnerschaft aus Landesbank Baden-Württemberg, UniCredit Bank Austria, Erste Bank, Raiffeisen Bank International, Wiener Städtische und Talanx Gruppe zum Ausbau erneuerbarer Energieinfrastruktur.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt gemeinsam mit den größten österreichischen Banken (UniCredit Bank Austria, Raiffeisen Bank International, Erste Bank, Wiener Städtische), sowie europäischen Finanzierungsinstituten (LBBW, Talanx Gruppe) das größte Portfolio für den Bau von Solar- und Windkraftanlagen in Österreich mit einem Darlehen in Höhe von 250 Millionen Euro. Weitere 100 Millionen Euro werden über EIB-unterstützte Darlehen von der Erste Bank und der LBBW bereitgestellt. Das Projekt ist die größte Finanzierung für grüne Energie aus Photovoltaik und Wind, an der sich die EIB in Österreich jemals beteiligt hat.

Burgenland Energie ist Österreichs größtes Wind- und Photovoltaikunternehmen. In den letzten beiden Jahren hat das Unternehmen österreichweit die größte Projektpipeline im Umfang von rund 2.000 Megawatt Kapazität im Wind- und Photovoltaik-Bereich aufgebaut. Einige der Projekte sind bereits in Betrieb bzw. in Bau.

Die Projekte verteilen sich über das gesamte Burgenland, um so die gesamte Region langfristig energieunabhängig und energiesicher zu machen. Das Burgenland ist eines der wind- und sonnenreichsten Bundesländer Österreichs. Mit den regionalen Energieressourcen Wind und Sonne soll das Burgenland, als eine der ersten Regionen weltweit, bis 2030 klimaneutral und energieunabhängig werden.

Das entwickelte Wind- und Photovoltaikprojektportfoli sieht in einer 1. Tranche eine Investition von ca. 200 Millionen Euro Eigenkapital und rund 500 Millionen Euro Fremdkapital bis Ende 2026 vor.  Es handelt sich um eine Finanzierung ohne Haftung der Eigentümer, bei der die Rückzahlung der aufgenommenen Finanzierungsmittel allein aus dem zukünftigen Cash-Flow erfolgen wird.  Als Basis  dient die strategische Partnerschaft mit dem Land Burgenland, das im Rahmen des „Projekt Tomorrow“ in das Tochterunternehmen einsteigt und dort Mehrheitseigentümer ist.

  „Solar- und Windenergie sind Eckpfeiler der Energiewende“, sagte EIB-Vizepräsident Thomas Östros. „Großprojekte wie diese gehen mit gutem Beispiel voran und beweisen, dass wir die Energieversorgung von Regionen, Ländern und sogar eines ganzen Kontinents in bemerkenswert kurzer Zeit verbessern können. Sie bringen uns einer Zukunft näher, in der wir unabhängiger und nachhaltiger wirtschaften, arbeiten und leben.“

„Das Land Burgenland steigt als strategischer Partner in eine Tochtergesellschaft der Burgenland Energie ein“, meint dazu Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. „Diese Projektgesellschaft wird den österreichweit größten Ausbau im Wind- und Photovoltaik-Bereich im Umfang von bis zu 2.000 Megawatt umsetzen. Die Erträge aus diesem Ausbau werden zur Finanzierung der Klinik Gols verwendet werden. Mit dem ‚Projekt Tomorrow‘ gehen wir vor allem einen wichtigen Schritt in Richtung bilanzieller Klimaneutralität, Energieunabhängigkeit und Planungssicherheit für die burgenländische Bevölkerung und heimische Betriebe. Gleichzeitig mindern wir durch den Ausbau die Gefahr von Strom-Black-Outs oder Ausfällen der Wärmeversorgung. Deswegen ist es für das Burgenland ganz wichtig festzuhalten, dass Energiesicherheit nicht in der Hand privater Unternehmen liegen soll, sondern im Sinne der Daseinsvorsorge von öffentlicher Hand.“

Stephan Sharma, CEO Burgenland Energie, sagt: „Europa befindet sich in einer internationalen Energieabhängigkeit, die noch immer bei über 70 Prozent liegt. Österreichs Energieabhängigkeit liegt bei 60 Prozent, jene vom Burgenland, durch den bereits erfolgten Ausbau erneuerbarer Energien, nur bei unter 40 Prozent. Die hohe Energieabhängigkeit von internationalen und unberechenbaren Playern führt gleichzeitig zu hoher Unsicherheit mit Energiepreisen, die im Strom und im Gas um ein Vielfaches über denen der USA und China liegen. Das schwächt aktuell und dauerhaft den Wirtschaftsstandort. Daher investieren wir in die Nutzung unserer heimischen Energieressourcen Wind und Sonne, die unsere Energieunabhängigkeit und Sicherheit Burgenlands und Österreichs stärken.

Wir werden von Nord- bis Südburgenland rund 40 Wind- und Photovoltaikprojekte in einer einzigartigen und innovativen Form als Wind-und-PV-Hybrid-Parks mit Landwirtschaft und Bürgerbeteiligung umzusetzen. Damit schaffen wir auch wichtige Konjunkturimpulse durch einen Wertschöpfungseffekt von rund 3,6 Milliarden Euro, Beschäftigungsimpulse von rund 12.000 Arbeitsplätzen (VZÄ) und eine CO2-Einsparung von rund 7 Millionen Tonnen. Über die Energiegemeinschaften schaffen wir damit dauerhaft sichere und leistbare Energiepreise aus Wind- und Sonnenstrom für eine ganze Region.“

Burgenland Energie CFO Reinhard Czerny betont: „Große Herausforderungen wie die Klimawende sind auch große Chancen – sie motivieren uns, neue Wege zu gehen. Für uns als Burgenland Energie ist dies das größte Projekt unserer Firmengeschichte – ein wahrhaft historischer Meilenstein. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern und einer durchdachten Finanzierungslösung ist es gelungen, ein neues wegweisendes Modell für die zukünftige Finanzierung von Großprojekten zur Klimawende zu schaffen – in Österreich und in ganz Europa.“

 

 

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