Kyoto-Protokoll: Krainer sieht "guten Tag für die Umwelt"
SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer zeigt sich erfreut darüber, dass das russische Abgeordnetenhaus, die Duma, die das Kyoto-Klimaschutzprotokoll ratifiziert und damit die Voraussetzungen für dessen In-Kraft-Treten geschaffen hat. Dieses sieht vor, durch ein Quotensystem den weltweiten Ausstoß so genannter Treibhausgase zu begrenzen. "Das ist ein guter Tag für die Umwelt", sagte Krainer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nun steige der Druck auf die USA, die als größter Umweltsünder das Protokoll noch nicht ratifiziert haben.
Wirtschaftsminister Bartenstein, so Krainer weiter, sei eines Besseren belehrt worden, da er stets bezweifelte, dass Russland das Kyoto-Protokoll jemals ratifizieren werde. "Durch seine ständigen Zweifel wollte Bartenstein das Protokoll offensichtlich totreden." Diese Phase sei nun vorbei, jetzt müssten anstatt symbolischer Maßnahmen endlich echte Maßnahmen in Österreich für die Reduktion des CO2-Ausstoßes gesetzt werden. "Denn Österreich liegt vom nationalen Ziel der CO2-Reduktion noch meilenweit entfernt", so Krainer abschließend.
Wirtschaftsminister Bartenstein, so Krainer weiter, sei eines Besseren belehrt worden, da er stets bezweifelte, dass Russland das Kyoto-Protokoll jemals ratifizieren werde. "Durch seine ständigen Zweifel wollte Bartenstein das Protokoll offensichtlich totreden." Diese Phase sei nun vorbei, jetzt müssten anstatt symbolischer Maßnahmen endlich echte Maßnahmen in Österreich für die Reduktion des CO2-Ausstoßes gesetzt werden. "Denn Österreich liegt vom nationalen Ziel der CO2-Reduktion noch meilenweit entfernt", so Krainer abschließend.