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Kyoto: AK warnt vor noch mehr Lkw–Verkehr

24.01.2005

Österreich entfernt sich immer weiter von Kyoto–Verpflichtung – Starke Zunahme der CO²–Emissionen des Lkw–Verkehrs – Falsche Entwicklung Ergebnis einer verfehlten Verkehrspolitik

"Österreichs Klimapolitik ist gescheitert", kritisiert AK Experte Christoph Streissler angesichts des In–Kraft–Tretens des Kyoto–Protokolls Mitte Februar. Das zeigen die jüngsten Zahlen des Umweltbundesamtes: Laut Kyoto–Verpflichtung sollten die österreichischen Emissionen von Treibhausgasen bis 2010 um 13 Prozent unter den Werten von 1990 liegen, also bei 68 Millionen Tonnen. Statt dessen steigen sie weiter und liegen mittlerweile um 16,6 Prozent darüber – bei 91,6 Millionen Tonnen. "Vor allem bei den Lkw sind die Emissionen rapide angestiegen und werden noch weiter steigen", sagt Streissler. Das sei das Ergebnis einer völlig verfehlten Verkehrspolitik. Die Regierung müsse endlich eine dauerhafte Verlagerung von der Straße auf die Schiene realisieren, so Streissler.

Noch mehr LKW–Verkehr durch Auslaufen des Transitvertrags

Die AK warnt, dass das Auslaufen des Transitvertrags und die Aufhebung der Kontingentierung des Verkehrs aus den östlichen Nachbarstaaten zu noch mehr Lkw–Verkehr führen wird und dadurch die CO²–Emissionen weiter zunehmen werden. Trotz Einführung der Lkw–Maut trägt der Straßengüterverkehr seine Kosten nicht. Und auch die Umgehung der Lenk– und Ruhezeiten und der Sicherheitsbestimmungen schaffen einen ungerechtfertigten Kostenvorteil für Lkw gegenüber der Bahn. "Außerdem geht der Ausbau der Schieneninfrastruktur viel zu schleppend voran, wesentliche Teilstücke, die helfen sollen, das steigende Verkehrsaufkommen aus den östlichen Nachbarstaaten auf der Schiene zu bewältigen, werden ebenso wenig in Angriff genommen", kritisiert Streissler.
Mitte Jänner hat das Umweltbundesamt mit den Zahlen für 2003 die jüngsten Daten zum Ausstoß von Treibhausgasen in Österreich veröffentlicht. Die Emissionen lagen im Jahr 2003 bei 91,6 Millionen Tonnen und damit um 5,9 Prozent über den Emissionen von 2002. "Das ist absolut und relativ die größte Steigerung, die es in Österreich je gab. Gemäß der Kyoto–Verpflichtung Österreichs in der EU sollen die Emissionen bis 2010 um 13 Prozent unter den Werten von 1990 liegen, also bei 68,3 Millionen Tonnen, statt dessen liegen wir um 16,6 Prozent darüber", so der AK Experte. Die Spitzenstellung bei den Zunahmen der Emissionen nimmt der Straßengüterverkehr ein: seine Emissionen sind von etwa 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) im Jahr 1990 auf das Dreifache, nämlich 9,4 Millionen Tonnen im Jahr 2003 angestiegen. Das entspricht einem durchschnittlichen Zuwachs von 8,5 Prozent jährlich.
Rückfragehinweis: AK Wien
Doris Strecker [doris.strecker@akwien.at]
*** OTS–ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0137 2005–01–24/12:48

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24.01.2005 | Autor*in: holler
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