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Kronberger drängt auf politische Offensive für sauberen Strom

09.10.2003

Landesregierungen und Minister Pröll und Bartenstein müssen steigenden Atomstromimporten Einhalt gebieten

Angesichts der neuen dramatischen Berechnungen von Greenpeace und Global 2000 über steigende Atomstromimporte fordert Europaparlamentarier und Energieexperte Dr. Hans Kronberger heute, Donnerstag, dringend eine politische Offensive für sauberen Strom. "Die Landesregierungen als EVU-Miteigentümer, aber auch die zuständigen Minister Josef Pröll und Martin Bartenstein müssen endlich ihre Verantwortung wahrnehmen."
Kronberger: "Das "EU-Ziel von 78,1% rückt täglich weiter in die Ferne, ohne dass gegengesteuert wird. Der gegenwärtige Zustand ist alarmierend und für Österreich mehr als peinlich."
Dass man viele tausende österreichische Verbraucher im Glauben lasse, sauberen Strom zu kaufen, in Wirklichkeit aber Atomstrom fördern lasse, ist für Kronberger "glatter Betrug". Ohne Informationsarbeit und Eigeninitiative, so Kronberger, mache sich die Politik mitschuldig an der von EVUs betriebenen Kundentäuschung. (Schluss)
Rückfragehinweis: Büro MEP Hans Kronberger Mag. Anne-Catherine Simon Tel.: 01/40110-5891
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0124 2003-10-09/12:12

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09.10.2003 | Autor*in: holler
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