Kronberger: Bohunice: "Die Atomlobby reitet immer ungenierter"
"Zuerst der Ausbau von Mochovce, jetzt die Nichtstillegung von Bohunice - wie weit geht die Frechheit der slowakischen Regierung noch?", sagte heute der freiheitliche EU-Spitzenkandidat Hans Kronberger zu den Äußerungen des slowakischen Wirtschaftsministers Rusko.
"Die Atomlobby reitet immer ungenierter", empörte sich Kronberger. "Sogar bereits unterzeichnete Verträge werden jetzt in Frage gestellt." Die Ankündigung Ruskos, Bohunice trotz der vertraglichen Verpflichtungen in den EU-Beitrittsverhandlungen nicht stilllegen und neu verhandeln zu wollen, sei eine Ungeheuerlichkeit und eine Provokation allerersten Ranges.
"Alle meine Warnungen bestätigen sich", zeigte sich Kronberger bestürzt. "Die Atomkraft erlebt in der EU tatsächlich eine Renaissance. Offenbar schickt die Atomlobby jetzt die neuen Mitgliedsländer vor, um danach auch in den bisherigen Mitgliedsländern umso frecher und offensiver agieren zu können."
Die FPÖ werde mit aller Kraft gegen dieses nukleare Zukunftsszenario kämpfen, kündigte Kronberger an. "Bohunice muß geschlossen werden, wie es die Beitrittsverträge vorsehen."
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OTS0056 2004-05-25/09:49
"Die Atomlobby reitet immer ungenierter", empörte sich Kronberger. "Sogar bereits unterzeichnete Verträge werden jetzt in Frage gestellt." Die Ankündigung Ruskos, Bohunice trotz der vertraglichen Verpflichtungen in den EU-Beitrittsverhandlungen nicht stilllegen und neu verhandeln zu wollen, sei eine Ungeheuerlichkeit und eine Provokation allerersten Ranges.
"Alle meine Warnungen bestätigen sich", zeigte sich Kronberger bestürzt. "Die Atomkraft erlebt in der EU tatsächlich eine Renaissance. Offenbar schickt die Atomlobby jetzt die neuen Mitgliedsländer vor, um danach auch in den bisherigen Mitgliedsländern umso frecher und offensiver agieren zu können."
Die FPÖ werde mit aller Kraft gegen dieses nukleare Zukunftsszenario kämpfen, kündigte Kronberger an. "Bohunice muß geschlossen werden, wie es die Beitrittsverträge vorsehen."
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