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Kritik an EU-Entscheidung: Umweltverbände sehen Rückschritt bei Neuer Gentechnik

18.06.2026

Nach dem Beschluss des Europaparlaments warnen Umweltschützer vor fehlender Transparenz, unzureichenden Sicherheitsprüfungen und einer zunehmenden Patentierung von Saatgut.

Rapsfeld (c) Pixabay.jpg.jpg
© PhotoLady, Pixabay / Rapsfeld
Straßburg/Berlin -  Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, Pflanzen aus sogenannten Neuen Gentechniken (NGT) künftig weitgehend von den bisherigen Gentechnik-Vorschriften auszunehmen, stößt auf scharfe Kritik von Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht darin einen Rückschritt für Umwelt, Landwirtschaft und Konsumentinnen und Konsumenten. 
 

„Das Europaparlament lässt mit seiner heutigen Entscheidung Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherinnen und Verbraucher im Stich“, erklärte BUND-Vorsitzender Olaf Bandt nach der Abstimmung in Straßburg. Die beschlossene Verordnung lasse aus Sicht des Verbandes zahlreiche zentrale Fragen offen.
 

Im Mittelpunkt der Kritik steht die geplante Lockerung der bisherigen Zulassungsregeln für bestimmte Pflanzen aus Neuer Gentechnik. Nach Ansicht des BUND  und weiterer Umwelt-NGOs ist nicht ausreichend geklärt, wie mögliche Auswirkungen auf Umwelt und Ökosysteme künftig bewertet werden sollen, wenn umfassende Risikoprüfungen entfallen oder reduziert werden.

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18.06.2026
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Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 10. September 2026, 70.104 Artikel Online

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