Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Konrad –Lorenz– Preis an Greenpeace

14.01.2004

Österreichischer Umwelt–Staatspreis für den „unablässigen Kampf um das Einmalige in der Natur„ an Greenpeace verliehen.

Die Verleihung fand im naturhistorischen Museum in Wien statt, wo Prof. Bernd Lötsch, der auch ein Vertreter der Jury war, als Hausherr zahlreiche Gäste, darunter viele ehemalige Greenpeaceaktivisten, begrüßte. Umwelt– und „Lebensminister„ Josef Pröll überreichte den renommierten Preis an Wolfgang Pekny, langjährigen Aktivist und auch Initiator zahlreicher Greenpeacekampagnen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und nehmen den Preis gerne entgegen – das Preisgeld verwenden wir aber nicht für uns. Greenpeace finanziert sich ausschließlich durch Einzelspenden und nimmt keine staatlichen Mittel oder Geld von Unternehmen an. Daher stellen wir das gesamte Preisgeld für eine Attac–Veranstaltung im Herbst zur Verfügung, in der Impulse für die Zivilgesellschaft in Osteuropa gesetzt werden sollen", erklärte Pekny, der den Preis gemeinsam mit Gerd Leipold, Direktor von Greenpeace International entgegen nahm.
Die Laudatio hielt Dr. Wilfried Stadler von der Investkredit . Der aufzeigte, wie Umweltschutz und Wirtschaft auch zusammenfinden können. Der erste Greenpeace–Einsatz fand 1971 zur Rettung von Seelöwen vor geplanten Atomversuchen in Alaska statt. Greenpeace Österreich wurde 1983 gegründet, und tritt unter anderem für eine Anti–Atompolitik, für nachhaltige Wald– und Forstwirtschaft ohne Importe von Holz aus Urwaldgebieten sowie für den Artenschutz ein. „Mit der Verleihung des Staatspreises an Greenpeace soll im Sinn des österreichischen Nobelpreisträgers Lorenz der unablässige Kampf und das Einmalige in der Natur besonders gewürdigt werden!„, stellte Minister Pröll fest.
In den letzten 20 Jahren hat Greenpeace in Österreich zahlreiche Erfolge für den Umweltschutz errungen: Nach jahrelangen Aktionen wurde die giftige Chlorbleiche in der Papierindustrie eingestellt – die Flüsse sind heute wieder sauber. Weich–PVC–Spielzeug für Kleinkinder wurde verboten, die Ozonschicht–Killer FCKW und H–FKW in Kühlschränken wurden zum Großteil durch harmlosere Stoffe ersetzt. Greenpeace und andere Organisationen erreichten Dank der 1,2 Millionen Unterschriften beim Gentechnik–Volksbegehren, dass Österreich bis heute Gentechnik–frei ist. Kampagnen gegen die Risiko–Atommeiler der östlichen Nachbarstaaten konnten die Atom–Gefahren zwar nicht aus der Welt schaffen, Reaktoren werden aber früher abgeschaltet und die Atomindustrie kann auch dort heute nicht mehr unumstritten agieren.
Die Organisation hat heute rund 80 hauptberufliche Mitarbeiter in Österreich und drei Zweigstellen in Osteuropa. Allein in Wien ist Greenpeace mit rund 60 Arbeitnehmern größter Arbeitgeber im 5. Bezirk. Mehr als 185.000 Förderer in Österreich spendeten 2003 rund 8,5 Millionen Euro. Hunderte freiwillige Aktivisten und Helfer sowie Kinder– und Jugendgruppen in ganz Österreich unterstützen Greenpeace seit 20 Jahren.
Prof. Lötsch bedankte sich für die Zivilcourage und sagte abschließend: „Was wir uns jetzt noch vom Minister wünschen sind niedrigere Durchleitungstarife für Ökostrom und höhere Durchleitungstarife für Transit–LKWs!„
Mehr Info: Greenpeace
  • Drucken
  • Empfehlen
14.01.2004 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Homöopathie für´s Vieh – Beerenobst für den Menschen!

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

GLOBAL 2000: Deutsche Ministerin Künast lässt die Konsumenten bei Gentechnik im Stich

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 8. September 2026, 70.092 Artikel Online

Weitere Themen

  • EU – Kommission bleibt bei NAP II Entscheidung
  • Gänseblümchenrasen statt Pflanzenparadies
  • Tschechien verstärkt Umweltschutz
  • Der Agrar–Rebell und seine neuen Projekte in aller Welt
  • Schmelzen polarer Eisschilde bestimmt tropische Niederschläge
  • 60 Jahre Marshall Plan – Grund zur Freude und zur Trauer
  • Dramatische Auswirkungen des Klimawandels in Tibet
  • Schulaktion "Wald erleben"
  • Nie wieder G8
  • Europa Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit – oder Teil des Problems?
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1454
  • 1455(current)
  • 1456
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.622 Artikel | Seite 1.455 von 1.563

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at