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Klimawandel lässt Gletscher schneller schmelzen

08.12.2003

Angesichts der voranschreitenden Gletscherschmelze appelliert der WWF an die Teilnehmer der neunten Weltklimakonferenz

Neuesten Erkenntnissen des WWF zufolge schritt das Schmelzen der Gletscher in Alaska in den vergangenen fünf bis sieben Jahren doppelt so schnell voran wie in den Jahren zuvor.
In den Alpen ging das Gletschereis in den letzten zwanzig Jahren um zehn bis zwanzig Prozent zurück. Zurzeit sagen Wissenschaftler einen globalen Temperaturanstieg um 1,4 bis 5,8 Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhun-derts voraus. In einem aktuellen Bericht berechnen die Umweltschützer des WWF, dass fast alle Gletscher bis dahin verschwunden sind, wenn die globale Temperatur um vier Grad Celsius steigt.
Die Folgen der Klimaerwärmung und der damit einhergehenden Gletscherschmelze sind verheerend: Glet-scher speichern etwa 70 Prozent der globalen Trinkwasserreserven. Gehen sie dauerhaft verloren, ist die Was-serversorgung von Millionen von Menschen akut bedroht. Besonders gefährdet sind nach Ansicht des WWF die Staaten Ekuador, Peru und Bolivien. Dort sichern Gletscher das ganze Jahr hindurch die Trinkwasserver-sorgung. In Trockenzeiten sind Gletscher für viele Großstädte die einzige Wasserquelle. Auch die Himalaya-Staaten wären vom Schmelzen der Gletscher besonders stark betroffen: Flüsse, die sich dort aus Gletschern speisen, versorgen ein Drittel der Erdbevölkerung mit Trinkwasser. Der mit der Gletscherschmelze verbunde-ne Anstieg des Meeresspiegels wird nach Ansicht des WWF in kleineren Inselstaaten des südlichen Pazifiks zur Überschwemmung ganzer Landstriche führen. Außerdem werden die dortigen Trinkwasserreserven durch eindringendes Salzwasser unbrauchbar gemacht. Gleich
es gilt für die Sundarbans, der weltgrößte Mangro-venwald in Indien und Bangladesh: Der WWF befürchtet, dass auch dieses Gebiet der Klimaerwärmung zum Opfer fallen wird - und damit auch die dort heimischen Königstiger.
"Das rasante Schmelzen der Gletscher ist ein alarmierendes Signal dafür, dass die Staaten den Klimaschutz nicht weiter auf die lange Bank schieben dürfen", stellt Regine Günther, Leiterin Klimaschutz und Energiepo-litik des WWF, klar. "Alle Staaten müssen auf der Klimakonferenz auf Russland einwirken das Klimaschutz-protokoll von Kioto zu ratifizieren." Der WWF fordert die auf der Mailänder Konferenz tagenden Delegierten aus 180 Staaten auf, strenge Regeln bei der Anwendung so genannter Senken - dabei handelt es sich um Maß-nahmen zur Aufnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre durch zum Beispiel Wälder und landwirtschaftli-che Aktivitäten - im Rahmen des Clean Development Mechanism zu etablieren. Außerdem sollen die Minister der Industrienationen die Konferenz nutzen, um konkrete Maßnahmen zur Erreichung ihrer Klimaschutzziele festzulegen und weitere Emissionsreduktionen für die nahe Zukunft zu beschließen.
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08.12.2003 | Autor*in: willfurth
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