Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Klimawandel erhöht Borkenkäfergefahr

17.05.2026

Rasches Handeln und aktive Bewirtschaftung gefragt

adege-sense-Borkenkäferspuren.jpg
Borkenkäferspuren © Adege pixabay.com
Wien  - Der trockenste März und April seit Beginn der Messgeschichte setzen Österreichs Wäldern zu. Das Niederschlagsdefizit belastet nicht nur den Grundwasserspiegel und die Landwirtschaft, sondern erhöht auch die Waldbrandgefahr und schafft ideale Bedingungen für die Ausbreitung des Borkenkäfers. Der Schwärmflug des sogenannten Buchdruckers, der bedeutendsten Borkenkäferart in Österreich, ist bereits in weiten Teilen des Landes in vollem Gange.

Bundesminister Norbert Totschnig: „Der Klimawandel hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Die bereits aufgetretenen Waldbrände und die steigende Borkenkäfergefahr verdeutlichen die zusätzlichen Herausforderungen durch den Klimawandel. Die aktuelle Situation erfordert rasches Handeln. Entscheidend sind die frühzeitige Erkennung und Bekämpfung sowie aktive Bewirtschaftungsmaßnahmen. Gleichzeitig müssen wir den Waldumbau hin zu klimafitten Beständen konsequent weiter vorantreiben.“



Borkenkäfermonitoring


Das österreichische Borkenkäfermonitoring zeigt bereits jetzt eine hohe Aktivität der Käfer, insbesondere in tieferen Lagen. Dort treffen sie auf durch Trockenheit geschwächte Bestände. Während sich die Lage im Süden Österreichs (Osttirol und Westkärnten) im Vorjahr teilweise entspannte, stiegen die Schäden im östlichen Kärnten, Nordtirol, Salzburg und Vorarlberg deutlich an. Fachleute warnen davor, dass sich die Populationen bei anhaltender Trockenheit rasch weiter ausbreiten könnten.


Beim Borkenkäfermonitoring wirken das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW), die Landesforstdienste und Landwirtschaftskammern mit, um Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer laufend über die aktuelle Flugsituation der wichtigsten Borkenkäferarten zu informieren. Die wissenschaftliche Betreuung und Auswertung des Monitorings erfolgen durch das BFW. Bei der Datenerhebung sowie der Aufstellung und Betreuung der Käferfallen unterstützen die Forstdienste und Forstberater.


Entfernung der betroffenen Bäume essentiell


Um die Gefahr durch Borkenkäfer einzudämmen, ist es wichtig, regelmäßig nach ersten Anzeichen eines Befalls zu suchen und betroffene Bäume sowie jene in unmittelbarer Nähe umgehend zu fällen und aus dem Wald zu transportieren. Frühzeitige Maßnahmen sind entscheidend, um eine weitere Verbreitung und einen höheren Befallsdruck in den kommenden Wochen und Monaten zu verhindern.


Zukunftssichere Strategien gegen Borkenkäfer


Langfristig setzt Österreich auf den Umbau der Wälder hin zu widerstandsfähigen, klimafitten Mischbeständen. Im Rahmen des Waldfonds wurden bereits Aufforstungen auf rund 11.600 Hektar mit 29 Millionen klimaangepassten Forstpflanzen unterstützt. Insgesamt wurden durch den Waldfonds österreichweit bereits 36.500 Hektar Wald aufgeforstet oder gepflegt.


Weiterführende Informationen
Das Borkenkäfer-Monitoring www.borkenkaefer.at zeigt aktuelle Fangzahlen in Monitoringfallen sowie den aufgrund der meteorologischen Bedingungen berechneten Entwicklungsfortschritt (Modell PHENIPS).

Das Borkenkäfer-Dashboard https://ifff-riskanalyses.boku.ac.at/borkenkaefer_dashboard.htm bietet neben Informationen zu Entwicklungsfortschritt und Trockenheitssituation auch Details zur Anfälligkeit der Waldbestände für Borkenkäferbefall.
  • Drucken
  • Empfehlen
17.05.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Neue Klimaklagen gegen Deutschlands Bundesregierung

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Papst kritisiert Umweltzerstörung durch Kriege

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 16. Juni 2026, 69.405 Artikel Online

Weitere Themen

  • BeeWild-Kongress 2026 schlägt Alarm: Biodiversitätsverlust gefährdet unsere Lebensmittelversorgung
  • Deutschland verfehlt Klimaziele deutlich: Emissionslücke bleibt bis 2045 bestehen
  • Greenpeace zur FIFA WM 2026: Rekord-Emissionen und massives Greenwashing bei Klimazielen und umweltzerstörerischen Sponsoren
  • Hambacher Wald wird dauerhaft unter Schutz gestellt
  • Müllabfuhr 4.0: Wie Österreich die Entsorgung der Zukunft neu erfindet
  • Sensation auf der Donau: Erstmals erfolgreiche Nachzucht des seltenen Sternhausen-Störs
  • Tag der Artenvielfalt: Auf Entdeckungstour in Wien-Penzing
  • 333 Green-Skills-Angebote für die Jobs mit Zukunft
  • Weniger Mist: Irrtümer rund ums Mindesthaltbarkeitsdatum kommen teuer
  • Willkommen bei der schmutzigsten WM der Geschichte
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.410 Artikel | Seite 1 von 1.541

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
adege-sense-Borkenkäferspuren.jpg

Borkenkäferspuren © Adege pixabay.com