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Klimaschutz und Biodiesel

28.09.2004

Klimabündnis Österreich begrüßt den Plan von Umweltminister Pröll, im Verkehrsbereich mehr Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

ja © Klimabündnis Österreich - www.klimabuendnis.at
ja © Klimabündnis Österreich - www.klimabuendnis.at
Biodiesel-Beimengung kann ein Schritt in die richtige Richtung sein, ist aber leider kein alleiniges Allheilmittel für unsere hausgemachten Verkehrsprobleme.
Verkehr ist weiterhin der "Klimakiller Nummer 1, der Verkehr führtÖsterreich immer weiter vom Kyoto-Ziel weg. Die Treibhausgassemissionen aus dem Verkehr haben sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt, seit dem Kyoto-Ausgangsjahr 1990 sind sie um 54 Prozent gestiegen.
Klimabündnis Österreich-Geschäftsführer Wolfgang Mehl: "Jeder Schritt zu weniger CO2-Emissionen aus dem Verkehrsbereich ist eine Schritt in die richtige Richtung. In dieser Hinsicht unterstützen und begrüßen wir die Initiative von Umweltminister Pröll. Es ist aber zu bedenken, dass der Einsatz von Biodiesel aufgrund der Anbauflächen an Grenzen stößt. Außerdem sind Kunstdünger und Pestizide für den großflächigen Anbau nötig."
Das Klimaproblem Verkehr ist nur mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket in den Griff zu bekommen. Am wichtigsten sind hierbei der Ausbau und die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs, dieÄnderung des Generalverkehrsplans und die stärkere Förderung von Mobilitätsmanagement für alle Bereiche. Eine hoch kosteneffiziente Maßnahme wäre auch, die Förderung von Garagenflächen aus der Wohnbauförderung zu streichen und diese Mittel zusätzlich für die Altgebäudesanierung bereitzustellen.
Quelle: Klimabündnis Österreich
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28.09.2004 | Autor*in: holler
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