Klimaschutz: England vorn!
Bereits seit April 2003 wird in Großbritannien mit "heißer Luft" gehandelt, worüber sich Deutschland und Österreich erst kürzlich einigen konnten. 35 Unternehmen, darunter Shell und BP, aber nicht die Stromkonzerne, beteiligen sich in England über einen Finanztopf am Emissionshandel. Wer am meisten CO2-Treibhausgase bis 2006 reduziert, kann mit Gewinnen rechnen.
Die britische Industrie steht - im Gegensatz zur deutschen oder österreichischen - dem Emissionshandel positiv gegenüber. Emissionshandel ist "ein kosteneffektiver Weg, um Treibhausgase zu reduzieren", erklärte die Industrievereinigung CBJ. Mit diesem Rückenwind wird die Regierung Blair den CO2-Ausstoß noch mehr reduzieren als im Kyoto-Protokoll für England vorgesehen: Um 20 Prozent statt der vereinbarten 12,5 Prozent.
Im Kyoto-Protokoll hat sich die EU verpflichtet, bis 2010 die klimaschädlichen Treibhausgase um acht Prozent zu reduzieren. Doch bisher gelang in den EU-Staaten lediglich eine Reduktion von 2,2 Prozent.
Die britische Industrie steht - im Gegensatz zur deutschen oder österreichischen - dem Emissionshandel positiv gegenüber. Emissionshandel ist "ein kosteneffektiver Weg, um Treibhausgase zu reduzieren", erklärte die Industrievereinigung CBJ. Mit diesem Rückenwind wird die Regierung Blair den CO2-Ausstoß noch mehr reduzieren als im Kyoto-Protokoll für England vorgesehen: Um 20 Prozent statt der vereinbarten 12,5 Prozent.
Im Kyoto-Protokoll hat sich die EU verpflichtet, bis 2010 die klimaschädlichen Treibhausgase um acht Prozent zu reduzieren. Doch bisher gelang in den EU-Staaten lediglich eine Reduktion von 2,2 Prozent.