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Klimarelevanztool unterstützt Gemeinden bei klimafreundlichen Entscheidungen

03.10.2025

Mit dem einfach zu bedienenden Klimarelevanztool von klimaaktiv können lokale Vorhaben bereits vor Umsetzung auf klimarelevante Folgen überprüft und verbessert werden

HügelLandschaft .jpg.jpg
© skeeze auf pixabay
Österreichs Städte und Gemeinden spielen eine wichtige Rolle im Klimaschutz, denn sie gestalten oft direkt die Umgebung mit, in der wir leben. Projekte wie der Bau einer neuen Schule, die Errichtung eines Pflegeheims oder die Sanierung eines Stadtviertels haben Einfluss auf unsere Umwelt und das Klima.

Mit dem „Klimarelevanztool für kommunale Beschlüsse“ stellt klimaaktiv, die Klimaschutzinitiative des Bundes, jetzt allen Gemeinden ein einfaches Werkzeug zur Verfügung, um Projekte klimafreundlich zu planen. Das Tool hilft dabei, die Klimawirkung eines Vorhabens einzuschätzen und zeigt auch alternative, umweltschonendere Umsetzungsmöglichkeiten auf. 

Schlüsselrolle von Gemeinden beim Klimaschutz 

„Unsere Gemeinden tragen eine besondere Verantwortung für den Schutz von Umwelt und Klima. Deshalb ist es wichtig, schon in der Planungsphase die Klimaauswirkungen – vor allem von Infrastrukturprojekten – zu bewerten und dem Gemeinderat eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben. Ich freue mich, dass es ab sofort mit dem Klimarelevanztool von klimaaktiv ein praktisches Instrument gibt, das Gemeinden dabei unterstützt, klimafreundliche Entscheidungen zu treffen“, sagt Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig. 

Einfaches Ampelsystem und alternative Lösungen 

Das Klimarelevanztool funktioniert in zwei Schritten: Zuerst wird durch einfache Ja-Nein-Fragen geprüft, ob ein Projekt grundsätzlich klimarelevant ist. Dann hilft ein Kriterienkatalog, die Auswirkungen genauer einzuschätzen. Tipps zur klimafreundlichen Umsetzung sind ebenfalls dabei. Ein Ampelsystem macht die Bewertung leicht verständlich und zeigt anschaulich, ob ein Projekt CO2-reduzierend wirkt, neutral ist oder Verbesserungsbedarf besteht. 


„Gerade in kleineren Gemeinden fehlen oft Fachleute für Klimabilanzierungen. Das Tool ist so konzipiert, dass Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter auch ohne Vorwissen damit arbeiten können. Auf diese Weise können Projekte klimafreundlich vorbereitet und dem Gemeinderat vorgestellt werden. Die angegebenen Umsetzungsalternativen helfen außerdem bei Diskussionen in den Fachgremien“, erklärt Heimo Bürbaumer, Projektleiter bei der Österreichischen Energieagentur. 

Anreiz für klimaneutrale Verwaltung 


Das Ergebnis der Prüfung ist sofort abrufbar und zeigt, wie sich ein konkretes Vorhaben auf das Klima auswirkt oder wie es angepasst werden kann, um negative Folgen zu vermeiden. Damit ist das Tool nicht nur eine Entscheidungshilfe, sondern wird auch zum Motivator für mehr Klimaschutz auf kommunaler Ebene:

Das Klimarelevanztool steht allen Gemeinden kostenlos unter klimaaktiv.at/klimarelevanztool zur Verfügung. Zusätzlich bietet klimaaktiv regelmäßig Webinare zur Einschulung und Beratung sowie Erklärvideos an.
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