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Klimaneutral in den Sommerurlaub fahren

20.07.2007

Exakte Berechnung der CO2–Emissionen im ClimatePartner–Shop

ja © http://www.bmu.de/de/txt/presse/bildarchiv/alle_bilder/
ja © http://www.bmu.de/de/txt/presse/bildarchiv/alle_bilder/
Mit dem Auto in den Urlaub fahren, und trotzdem etwas für das Klima tun: Möglich wird dies mit der neuen Vignette „Ich fahre klimaneutral in den Sommerurlaub 2007„ von ClimatePartner. In der neuen Rubrik „Urlaubreisen„ im ClimatePartner–Shop unter www.climate–shop.de muss der Urlauber dazu nur seinen Fahrzeugtyp sowie die Länge der Strecke angeben, die er zum Urlaubsort und wieder nach Hause zurücklegen wird. Auf dieser Basis ermittelt ClimatePartner online die CO2–Emissionen und Kompensationsmöglichkeiten, die für die jeweilige Urlaubsfahrt anfallen. Die Mittel aus dem Vignettenverkauf fließen dann in anerkannte und zertifizierte Klimaschutzprojekte, mit denen diese Emissionen ausgeglichen werden. „Das Auto ist und bleibt eines der beliebtesten und auch wichtigsten Transportmittel für den Urlaub. An dieser Tatsache werden wir auch in den kommenden Jahren nicht vorbeikommen. Deswegen ist es sinnvoll, diese kaum vermeidbaren CO2–Emissionen durch zusätzliche Investitionen in den Klimaschutz auszugleichen„, beschreibt Tobias Heimpel, ClimatePartner–Geschäftsführer, den Ansatz. Gleichzeitig sieht er die Urlaubsvignette als ungewöhnlichen und sympathischen Einstieg in das Thema: „Wer klima–neutral in den Sommerurlaub fährt, wird sich sicherlich auch künftig mit dem Thema auseinandersetzen. Das bedeutet, dass er damit beginnt, Energie effizienter einzusetzen oder sparsamer Auto zu fahren. Das hat dann einen weiteren positiven Effekt auf den persönlichen CO2–Ausstoß„, so Heimpel.
Die Berechnungen der CO2–Emissionen für die Urlaubsfahrt erfolgt individuell nach Fahrzeugtyp und nach den zurückgelegten Kilometern. So stößt beispielsweise ein VW Passat Variant 1.9 TDI auf der Fahrt von Wien nach Rom und zurück auf insgesamt 2.242 Kilometern 356,5 Kilogramm CO2 aus. Die entsprechende Vignette schlägt dafür mit 13,90 Euro zu Buche. Ein Mercedes C 230 D kommt auf den 2.676 Kilometern von Salzburg nach Split in Kroatien und zurück auf 613 Kilogramm, der Ausgleich der CO2–Emissionen kostet dafür 17,70 Euro. Um zu dokumentieren, dass die Emissionen tatsächlich ausgeglichen werden, muss der Urlauber auf der Vignette, die über den neuen ClimatePartner–Shop (www.climate–shop.de, bestellt werden kann, sein Fahrzeug sowie die Länge der zurückzulegenden Strecke eintragen. Diese Vignette wird innerhalb weniger Tage zugeschickt und anschließend an der Frontscheibe des Fahrzeugs angebracht.
Die Werte werden gleichzeitig auch in der ClimatePartner–Datenbank gespeichert. Dazu ist jede Vignette mit einer eindeutigen Nummer versehen. Mit dieser Nummer ist jederzeit nachvollziehbar, wie viele Emissionen durch die Urlaubsfahrt erzeugt und ausgeglichen wurden. Und vor allem auch, in welches Klimaschutzprojekt die Investitionen geflossen sind. Alle Informationen können jederzeit online unter www.climatepartner.com eingesehen werden.

Neutralisierung ist transparent und nachvollziehbar

Unter Klimaneutralität versteht man dabei den Ausgleich von entstandenen E–missionen durch die Einsparung der gleichen Menge an anderer Stelle. Die Grundidee der Klimaneutralität ist dabei denkbar einfach: Treibhausgase haben eine globale Schädigungswirkung. Für den Klimaschutz ist es daher irrelevant, an welchem Ort Emissionen entstehen und an welchem Ort sie vermieden wer–den. Das bedeutet: Emissionen von Treibhausgasen an Ort A können durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an Ort B neutralisiert werden. Die Umsetzung klimaneutraler Aktivitäten geschieht operativ durch den Ankauf und die Stilllegung von ökologisch hochwertigen Emissionsminderungszertifikaten aus anerkannten Klimaschutzprojekten.
Mehr Info: www.climatepartner.com
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20.07.2007 | Autor*in: holler
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