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Klimafit und zukunftsweisend: DIE GARTEN TULLN setzt Maßstäbe bei der Klimawandelanpassung

07.08.2025

Niederösterreichs Landeshauptfrau Mikl-Leitner: „Wenn Gärten klimagerecht gestaltet werden, profitieren Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen“

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Bäume spielen bei klimafitter Gartengestaltung eine wichtige Rolle © Die Garten Tulln
Tulln - Angesichts der zunehmenden Anzahl und Intensität von Hitzetagen, Trockenperioden und Starkregenereignissen ist die Klimawandelanpassung ein zentrales Thema, das die Gestaltung von Gärten maßgeblich beeinflusst. DIE GARTEN TULLN zeigt in diesem Zusammenhang nicht nur unterschiedlichste innovative Lösungen, sondern bietet ihren Besucherinnen und Besuchern auch Anregungen zur praktischen Umsetzung im eigenen Grünraum. Ob für Hausgärten, öffentliche Flächen oder Balkone – hier wird gezeigt, wie Klimaschutz im Alltag wirken kann.

„Klimaschutz und Wohlfühlen schließen einander nicht aus – im Gegenteil: Wenn Gärten klimagerecht gestaltet werden, profitieren Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen. DIE GARTEN TULLN zeigt eindrucksvoll, wie durch entsprechende Bepflanzung, Bodenentsiegelung und die durchdachte Auswahl standort- und klimagerechter Bäume echte Lebensqualität entsteht. So kann jede und jeder vor der eigenen Haustüre einen Beitrag leisten für die beste Zukunft unserer Kinder“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Eindrucksvoll zeigt sich die Umsetzung auf der GARTEN TULLN beispielsweise beim „Nie wieder gießen“ Beet. Bereits bei der Beetgestaltung wurde auf abgemagerte und durchlässige Substrate gesetzt. In Kombination mit trockenheitsresistenten Pflanzen blüht es auf dieser Fläche über Monate hinweg ohne zusätzliche Bewässerung – und dient als Vorzeigeprojekt für klimafitte Gartengestaltung.

Auch viele andere Bereiche auf dem Gelände werden gezielt auf Hitze- und Trockenresistenz ausgerichtet. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Vermeidung von Bodenversiegelung: So präsentiert etwa der „Gartenstadt Tulln“ Garten das Schwammstadtprinzip und spiegelt das nachhaltige Konzept des Tullner Nibelungenplatzes. Hier wurde öffentlicher Raum klimaresilient gestaltet – mit wasserdurchlässigen Oberflächen, tiefwurzelnden Pflanzen und strukturreicher Begrünung.

Zudem setzt DIE GARTEN TULLN seit Jahren auf ein vielfältiges Baumkonzept. Neben dem Erhalt bestehender Altbäume werden zunehmend neue, klimaresistente Baumarten gepflanzt. Zu den jüngsten Neuzugängen zählen Gummiulme und Osagedorn. Bereits im Vorjahr wurden Pistazien, Tamarisken und Albizien ergänzt – allesamt Arten, die mit Hitze, Trockenheit und intensiver Sonneneinstrahlung gut zurechtkommen.

Großflächige, artenreiche Pflanzungen sowie gezielte Entsiegelungsmaßnahmen tragen spürbar zur Kühlung und ökologischen Aufwertung bei. Diese Flächen bieten wichtigen Lebensraum für Insekten und andere Tiere, halten Feuchtigkeit im Boden und verbessern nachhaltig das Mikroklimas.

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