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Klimaanpassung allein ist zuwenig: „Dann trifft die volle Wucht unsere Kinder“

02.08.2026

Parents For Future Austria warnt angesichts von Hitze, Trockenheit und zunehmender Waldbrandgefahr vor einer Klimapolitik, die sich auf die Bewältigung der Folgen beschränkt.

pexels-ankit-rainloure-DürreHitze.jpg
© Ankit Rainloure pexels.com

Parents for Future fordern gleichzeitig wirksamen Klimaschutz und mehr Anpassungsmaßnahmen.

 

Der Sommer führt Österreich die Folgen der Klimakrise erneut deutlich vor Augen: Hitzewellen, anhaltende Trockenheit, sinkende Grundwasserstände und steigende Waldbrandgefahr treffen auf lokale Starkregenereignisse und Überflutungen. Für Parents For Future Austria ist klar, dass Klimaanpassung angesichts dieser Entwicklungen dringend notwendig ist – allein könne sie die Probleme jedoch nicht lösen.

„Wir dürfen die zunehmenden Probleme nicht auf die nächsten Generationen abwälzen. Wenn wir uns darauf beschränken, die unmittelbaren Auswirkungen von zunehmender Hitze und veränderten Niederschlagsmustern abzufedern, lassen wir unsere Kinder und Enkelkinder im Stich“, sagt Josef Winter von Parents For Future. Anpassungsmaßnahmen seien unverzichtbar, würden aber bei einer weiter steigenden Erderhitzung zunehmend an ihre Grenzen stoßen.
 

Die Klimaschutzbewegung fordert daher, Anpassung und Ursachenbekämpfung konsequent miteinander zu verbinden. Dazu zählen aus ihrer Sicht ein verbindliches Klimaschutzgesetz, ein schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien und klimafreundlicher Mobilität sowie der Abbau klimaschädlicher Subventionen.
 

Auch die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen rücken zunehmend in den Fokus. Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen, die im Freien arbeiten, sind durch extreme Hitze gefährdet. Gleichzeitig wachsen die Belastungen für Land- und Forstwirtschaft. Trockenheit und Hitze können langfristig zu Ernteausfällen führen und die Wasserversorgung unter Druck setzen.
 

„Die Wissenschaft liefert seit Jahren klare Lösungsansätze. Jetzt ist die Politik am Zug. Jeder weitere Aufschub verschärft die Folgen der Klimakrise und erhöht die Kosten für kommende Generationen“, betont Manya Ghahremani von Parents For Future.
 

Österreich hat sich seit Beginn der Industrialisierung bereits um rund drei Grad erwärmt und damit deutlich stärker als der globale Durchschnitt.

Für Parents For Future zeigt sich darin, dass Klimaschutz und Klimaanpassung nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen:

Je konsequenter die Ursachen der Erderhitzung bekämpft werden, desto größer sind die Chancen, die Folgen für kommende Generationen noch zu begrenzen.

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© Ankit Rainloure pexels.com