Klima-Allianz OÖ: Klimakrise gefährdet unsere Energieversorgung – nicht die Energiewende
Linz - Die gestrigen Berichte des ORF Oberösterreich über deutlich geringere Stromproduktion aus Wasserkraft, erhöhte Waldbrandgefahr und anhaltende Trockenheit zeigen für die Klima-Allianz OÖ ein gemeinsames Bild: Die Folgen der Klimakrise sind längst in Oberösterreich angekommen.
Besonders bemerkenswert ist, dass Energie AG und Verbund selbst einen rascheren Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Stromspeichern fordern, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.
Für die Klima-Allianz OÖ ist deshalb klar:
„Nicht die Energiewende gefährdet unsere Versorgungssicherheit. Die eigentliche Gefahr für unser Energiesystem ist die Klimakrise selbst.“
Die Organisation fordert die Landespolitik auf, den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich zu beschleunigen. Besonderes Augenmerk müsse auf Stromspeicher gelegt werden. Sie ermöglichen es, tagsüber erzeugten Solarstrom auch in den Abend- und Nachtstunden zu nutzen, entlasten die Stromnetze und erhöhen die Versorgungssicherheit. Gleichzeitig müsse auch die Elektrifizierung des Verkehrs gemeinsam mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur konsequent vorangetrieben werden.
Dazu erklärt die Klima-Allianz OÖ:
„Wer heute den Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Stromspeichern bremst, nimmt in Kauf, dass Oberösterreich morgen stärker von Stromimporten und fossilem Erdgas abhängig bleibt. Die Versorgungssicherheit der Zukunft entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern bei den politischen Entscheidungen von heute.“
Die Klima-Allianz OÖ sieht sich durch die aktuellen Entwicklungen in ihren langjährigen Forderungen bestätigt und verweist auf ihre umfassenden Vorschläge für eine sichere, leistbare und klimafreundliche Energieversorgung in Oberösterreich.