Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E–Mobilität notwendig

01.09.2010

Bundesverband nachhaltige Mobilität und ÖAMTC für einheitliche Standards für Steckerformat und bei künftigen Bezahlsystemen

ja © SPAR
ja © SPAR
Das Lebensministerium stellt ab sofort 500.000 Euro an Fördermitteln für neue E–Ladestationen zur Verfügung. Damit soll noch heuer der Anreiz für 1.000 neue Ladestationen geschaffen werden.
"Der ÖAMTC begrüßt jede Maßnahme, die eine leistbare, individuelle Mobilität in Einklang mit Umweltschutz bringt", stellt der Chef der ÖAMTC–Interessenvertretung, Mario Rohracher, klar. "Bevor breit gefördert wird, muss man aber berücksichtigen, dass gerade bei der Elektromobilität noch viel Grundlegendes nicht geklärt ist." An erster Stelle der ÖAMTC–Forderungsliste: Klare Rahmenbedingungen, sowohl gesetzliche, als auch technische.

Derzeit gibt es zwei Arten, leere Akkus zu laden

** Zum einen über normale Haushalts–Steckdosen (herkömmliche 230 Volt–Technologie). Der Vorteil: Das können Privatpersonen mit entsprechenden Anschlüssen in Garagen nutzen und auch Firmen jederzeit ihren Mitarbeitern und Kunden anbieten. Nachteil dabei: Der Ladevorgang dauert mindestens acht Stunden. "Es braucht also viel Zeit und Platz", fasst Rohracher zusammen.
** Zum anderen gibt es die Möglichkeit von Schnell–Ladestationen (mit Starkstrom). "Wenn Elektro–Mobilität massentauglich werden soll, ist das zumeist die einzig wirklich sinnvolle, weil leistungsfähige Ladeinfrastruktur", sagt der Chef der ÖAMTC–Interessenvertretung. "Genau dafür fehlen aber derzeit noch definierte Standards." Ungeklärt ist laut Club vor allem: Wie sieht ein einheitliches Steckerformat aus? Aber auch wirtschaftliche Fragen stellen sich: Wer darf Strom verkaufen? Wer legt die Tarife fest? Wie schaut die Preisauszeichnung aus? Wie läuft der Bezahlvorgang?
Der Club appelliert deshalb an die Politik, ein einheitliches System zu definieren und auf dieser Basis Förderungen zu vergeben. "Nur so ist gewährleistet, dass man in Zukunft mit jedem Elektrofahrzeug auch an jeder Elektrotankstelle zu fairen Preisen tanken und einheitlich bezahlen kann", sagt Rohracher.

Lieferantenneutraler Strom an jeder Ladestation

In eine ähnliche Richtung äußert sich Doris Holler–Bruckner, Präsidentin des Bundesverbands nachhaltige Mobilität: "Wir sehen uns auch als die Stimme der Konsumenten. Die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum muss lieferantenneutral und diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt werden. Wie bei der Handyabrechnung muss in ganz Europa an jeder Ladesäule jeder Energielieferant oder sein Kooperationspartner in einem anderen Land seinen Strom den Kunden anbieten, verrechnet werden soll dies dann über die monatliche Stromrechnung."
Das heißt gleichzeitig, jeder Aufsteller muss den Strom für die Ladesäule von jedem Stromanbieter beziehen können UND jeder Kunde muss die Möglichkeit haben, bei jeder Ladesäule Strom zu beziehen, unabhängig davon, bei welcher Stromgesellschaft er Kunde ist, meint das Präsidum des Bundesverbands für nachhaltige Mobilität.
  • Drucken
  • Empfehlen
01.09.2010 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Zürich ermöglicht autofreies Wohnen und begeht Parkplatzraub

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

ZERO–RACE in Alpbach

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 14. April 2026, 68.811 Artikel Online

Weitere Themen

  • technotrans gewinnt Bahn-Großauftrag für Batteriekühlung
  • Stromladen im Turbo-Modus: Electra eröffnet Österreichs schnellsten Ladehub
  • Batterie-Recycling auf neuem Level: Modulare Konzepte für die Kreislaufwirtschaft
  • Gebrauchtwagen: Elektromobilität verändert den Markt grundlegend
  • Wienerinnen und Wiener sind im Bundesländer-Vergleich am kostengünstigsten mobil
  • 200 Millionen Liter weniger im Jahr: Wie Österreichs E-Autos den Ölhahn zudrehen
  • Berlin unter Strom: BVG baut ersten reinen Elektrobusbetriebshof   
  • Luftverkehrssteuer: Klimaschädliche Steuergeschenke dank Sondervermögen
  • Rund 17.000 Hasen jährlich Opfer des Straßenverkehrs
  • ASFINAG: Vergabeverfahren für Errichtung und Betrieb von E-Ladeinfrastruktur läuft erfolgreich
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1
  • 2(current)
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.599 Artikel | Seite 2 von 1.160

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © SPAR

ja © SPAR