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KI-Assistenzsysteme auch fürs Radfahren

02.07.2024

Immer weniger Verkehrstote – das ist auch ein Verdienst von Künstlicher Intelligenz (KI), die seit Jahren massiv in Autos eingesetzt wird, etwa bei Notbrems-Assistenten.

© Surprising_SnapShots
© Surprising_SnapShots
Ein Forschungsverbund der Universität Kassel will KI nun auch nutzen, um Radverkehr sicherer zu machen. Die hessische Landesregierung fördert das Vorhaben mit rund 4,8 Mio. Euro, wie sie in der Vorwoche bekanntgab.
Das Projekt „DyNaMo: Sichere und Nachhaltige Mobilität in der Stadt von morgen“ setzt auf mehreren Ebenen an: Zum einen werden mit Hilfe KI-basierter Analysen Infrastrukturmaßnahmen – etwa Verkehrsberuhigungen auf bestimmten Straßen – angestoßen sowie Schulungen für Radfahrer aufgesetzt. Zum anderen soll das Verhalten von Radfahrern besser in den KI-Systemen von Autos abgebildet und damit Zusammenstöße verhindert werden. Und schließlich will die Forschungsgruppe auch für Radfahrer KI-basierte Assistenzsysteme entwickeln, analog zu den Systemen in Kraftfahrzeugen.
„Bisher fehlen einerseits in den Fahrzeug-Systemen die KI-Grundlagen, um detailliert das Fahrverhalten von Radfahrern zu erkennen, etwa wenn er oder sie vor dem Abbiegen den Arm hebt“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Informatiker an der Universität Kassel und Sprecher des Konsortiums. „Auf der Seite der Radfahrer wird KI zur detaillierten Erkennung des Fahrverhaltens noch gar nicht eingesetzt, obwohl viele von ihnen sogenannte Wearables, also z.B. Smartwatches, oder ihr Smartphone dabeihaben. Damit sind eigentlich genügend Sensoren vorhanden, um das Verhalten des Radfahrers zu erfassen. Hier sind die nötigen KI-Algorithmen zur Erkennung von Verhaltensfehlern noch nicht entwickelt und erforscht.“
Ziel ist es, die Zahl von Verkehrstoten im Radverkehr zu verringern und das Radfahren dadurch zugleich auch attraktiver zu machen. Derzeit stellen Verkehrsunfälle, insbesondere mit Beteiligung von Autos, für Kinder und junge Erwachsene bis 29 Jahre weltweit die Todesursache Nummer 1 dar.
Das Projekt verbindet Perspektiven der Informatik, der Rechtswissenschaft, der Verkehrswissenschaft und der Verkehrspsychologie. Beteiligt sind Prof. Dr.-Ing. Klaus David, Prof. Dr. Bernhard Sick, Prof. Dr. Gerrit Hornung, Prof. Dr. Angela Francke und Prof. Dr.-Ing Carsten Sommer. Assoziierter Partner ist die Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, vertreten durch Polizeihauptkommissar Jens Peters.
Das Land Hessen fördert das Projekt im Rahmen des Programms LOEWE, der Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz.
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02.07.2024 | Autor*in: holler
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