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Kesseltausch–Förderungen bleiben auf hohem Niveau

02.03.2023

Tirol ist österreichweit Spitzenreiter im Förderranking

© proPellets Austria / Ein Umstieg rechnet sich
© proPellets Austria / Ein Umstieg rechnet sich
Der Österreichische Biomasse–Verband erhebt jährlich alle Bundes– und Landesförderungen für den Einbau von Holzheizungen in Privathaushalten und stellt die Ergebnisse samt Kontaktadressen zu den Förderstellen online zur Verfügung . Beim Kesseltausch–Förderranking wird der Umstieg von Heizöl auf Pellets betrachtet, und es wird die maximal mögliche Förderhöhe angenommen. Als Grundlage für die Berechnung werden Kosten von 22.000 Euro samt Entsorgung der Altanlage und der Installation eines Pufferspeichers angenommen. Mit 8.500 Euro Landes– und 7.500 Euro Bundesförderung führt Tirol das Förderranking an (16.000 Euro). Auf Platz 2 rangiert Kärnten mit 13.500 Euro gefolgt von Vorarlberg (11.500 Euro) und Oberösterreich (11.400 Euro). Im Mittelfeld befinden sich Burgenland (11.000 Euro), Niederösterreich (10.500 Euro), Salzburg (10.500 Euro) und Steiermark (10.000 Euro). Wien fördern den Einbau von Holzheizungen nur im Rahmen einer thermischen Sanierung von über 20 Jahre alten Gebäuden. Die Bundeshauptstadt hat auch durch den gleichzeitig verpflichtenden Einbau einer Solar– oder PV–Anlage eine Sonderstellung. Im Ranking sind eventuelle Gemeinde– und Sonderförderungen nicht berücksichtigt. Diese müssen zusätzlich von den Förderwerbern erfragt beziehungsweise beantragt werden.
2.000 Euro Bonus für Gasheizungstausch und 1.500 Euro für Solaranlage
Die Förderungsaktion "Raus aus Öl und Gas" wird 2023 und auch 2024 fortgesetzt. Mit den Förderungsaktionen "Raus aus Öl und Gas" und der Sanierungsoffensive 2023/2024 stehen für Private und Betriebe insgesamt 940 Mio. Euro zur Verfügung. Privatpersonen können neben den 7.500 Euro zusätzlich noch zwei Boni beantragen – und zwar, wenn eine Gasheizung durch ein klimafreundliches Heizsystem ersetzt wird (+2.000 Euro) und/oder durch die Installation einer Solaranlage von mindestens 6 m2 (+1.500 Euro).
Details zu den einzelnen Bundesländern und eine Tabelle zum Förderranking finden Sie unter HIER

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02.03.2023 | Autor*in: holler
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