Kein Ende hoher Heizölpreise in Sicht
Der Preis für Heizöl in Deutschland wird in diesem Jahr kaum mehr deutlich sinken. Nach dem nun erreichten Jahreshoch von 45 Cent pro Liter sei bis Dezember nicht mit einer deutlichen Entspannung zu rechnen, sagte der Herausgeber des Hamburger Energieinformationsdienst (EID), Heino Elfert.
Neben den hohen Ölpreisen auf dem Weltmarkt trage dazu auch die abwartende Haltung vieler Verbraucher in den vergangenen Monaten bei. "Die Tanks der deutschen Verbraucher sind weit unter normal gefüllt", sagte Elfert. Nun stehe der Winter vor der Tür, so dass getankt werden müsse und die Nachfrage in Deutschland steigen werde. Hinzu komme, dass es traditionell im vierten Quartal den weltweit höchsten Bedarf nach Destillaten wie Heizöl oder Diesel gebe. Bis zum Jahresende könne bei den Preisen deshalb voraussichtlich "keine Entwarnung" gegeben werden.
Seit Jänner sind laut EID die Preise für Heizöl um rund 27 Prozent gestiegen. Zu Jahresbeginn hatte demnach der Preis pro Liter bei der Abnahme von 3.000 Litern noch bei rund 35,5 Cent gelegen. Mit nun 45 Cent liegt der Preis den Angaben zufolge aber noch immer um zehn Cent unter dem Höchststand vom Herbst 2000, als bis zu 55 Cent gezahlt wurden.
Aus Sicht der Verbraucher sei die Frage, ob sie jetzt tanken sollten oder nicht, weiter sehr schwer zu beantworten, sagte Elfert. "Man kann versuchen, weiter Teilmengen zu kaufen, wie das viele in den letzten Monaten getan haben, um bis zum Dezember durchzuhalten." Dies sei aber ein riskantes Spiel, auch wenn es einige Anzeichen für sinkende Preise ab dem Jahresende gebe. "Im nächsten Jahr dürfte es ein abgeschwächtes Wachstum der Weltwirtschaft und damit eine geringere Ölnachfrage geben. Das könnte bedeuten, dass wir Ende dieses Jahres das Schlimmste hinter uns haben." Sicher könne dies aber niemand vorhersagen.
Neben den hohen Ölpreisen auf dem Weltmarkt trage dazu auch die abwartende Haltung vieler Verbraucher in den vergangenen Monaten bei. "Die Tanks der deutschen Verbraucher sind weit unter normal gefüllt", sagte Elfert. Nun stehe der Winter vor der Tür, so dass getankt werden müsse und die Nachfrage in Deutschland steigen werde. Hinzu komme, dass es traditionell im vierten Quartal den weltweit höchsten Bedarf nach Destillaten wie Heizöl oder Diesel gebe. Bis zum Jahresende könne bei den Preisen deshalb voraussichtlich "keine Entwarnung" gegeben werden.
Seit Jänner sind laut EID die Preise für Heizöl um rund 27 Prozent gestiegen. Zu Jahresbeginn hatte demnach der Preis pro Liter bei der Abnahme von 3.000 Litern noch bei rund 35,5 Cent gelegen. Mit nun 45 Cent liegt der Preis den Angaben zufolge aber noch immer um zehn Cent unter dem Höchststand vom Herbst 2000, als bis zu 55 Cent gezahlt wurden.
Aus Sicht der Verbraucher sei die Frage, ob sie jetzt tanken sollten oder nicht, weiter sehr schwer zu beantworten, sagte Elfert. "Man kann versuchen, weiter Teilmengen zu kaufen, wie das viele in den letzten Monaten getan haben, um bis zum Dezember durchzuhalten." Dies sei aber ein riskantes Spiel, auch wenn es einige Anzeichen für sinkende Preise ab dem Jahresende gebe. "Im nächsten Jahr dürfte es ein abgeschwächtes Wachstum der Weltwirtschaft und damit eine geringere Ölnachfrage geben. Das könnte bedeuten, dass wir Ende dieses Jahres das Schlimmste hinter uns haben." Sicher könne dies aber niemand vorhersagen.