Jugendfeuerwehr baut Solarstromanlage auf Naturschutzzentrum
Sie löschen Feuer, retten Leben und manchmal auch eine Katze. Das Leben eines Feuerwehrmannes ist alles, bloß nicht langweilig. Einen Einsatz der besonderen Art hatte die Jugendfeuerwehr Achern–Önsbach am Donnerstag, 29. Juli, am Naturschutzzentrum Ruhestein an der Schwarzwaldhochstraße. Innerhalb eines Tages montierten sechs junge Feuerwehrmänner auf dem Dach des im Bau befindlichen Seminargebäudes eine Solarstromanlage mit einer Spitzenleistung von 2,8 Kilowattpeak. Mit dem ökologischen Projekt nahmen die 15– bis 17–Jährigen an der dritten Stufe des Wettbewerbs „Jugendflamme„ teil. Hierbei handelt es sich um ein 3–Stufen–Programm für die Jugendfeuerwehrarbeit in Baden–Württemberg. Unterstützt wurden sie bei der Montage von dem Acherner Solarfachbetrieb Gerold Weber Solartechnik, der auch die Anlage zur Verfügung stellte.
Mit Teamgeist und Disziplin zum Erfolg
Der Wettbewerb Jugendflamme gibt dem „Feuerwehr–Nachwuchs„ die Möglichkeit, sich vom Eintritt mit etwa zehn Jahren bis zur Übernahme in die aktive Feuerwehr mit 18 Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen zu beweisen und zu messen. Hierzu zählen Feuerwehrwissen und –technik ebenso wie soziale, kulturelle, ökologische und sportliche Projekte. Nachdem Christian Meier, Simon Lamprecht, Peter Weber, Marco Braun, Tobias Kast und Markus Sermersheim bereits in Stufe 1 eine Landschaftsputzaktion durchgeführt hatten, entschieden sie sich auch in der Abschlussphase für ein ökologisches Projekt, das einen Nutzen für die Allgemeinheit hat. Außerdem stehen mehrere von ihnen kurz vor Beginn einer Ausbildung im mechanischen oder elektrischen Bereich, wodurch ihr Interesse an der Solartechnik noch gesteigert wurde.
Die Montage fand in drei „Etappen„ statt. Am Vorabend informierte Solarfachmann Gerold Weber die Jugendlichen über den fachgerechten Bau einer Solarstromanlage. Am Tag darauf konnten sie das Erlernte in die Praxis umsetzen. Nach den Installationsarbeiten im Keller transportierten die Jugendlichen das gesamte Material über das Baugerüst von Hand aufs Dach. Bei sommerlich–heißen Temperaturen montierten sie anschließend die Unterkonstruktion und 28 zehn Kilogramm schwere Module. Hierbei konnten sie ihr handwerkliches Geschick und fachliches Wissen ebenso wie Teamgeist und Präzision beweisen.
Am frühen Abend war es geschafft. Stolz und ein bisschen erschöpft konnten die Jungfeuerwehrleute in der Abendsonne noch 850 Watt Leistung ins Netz einspeisen. „Der prominente Standort der Anlage ist ideal„, freut sich Gerold Weber, der das gesamte Projekt betreute. „Immer wenn die Jugendlichen jetzt am Ruhestein vorbeikommen, werden sie sich an diesen Tag erinnern. Und später können sie ihren Kindern davon erzählen.„ Von der disziplinierten Arbeit der Gruppe war Weber beeindruckt.
Die Montage fand in drei „Etappen„ statt. Am Vorabend informierte Solarfachmann Gerold Weber die Jugendlichen über den fachgerechten Bau einer Solarstromanlage. Am Tag darauf konnten sie das Erlernte in die Praxis umsetzen. Nach den Installationsarbeiten im Keller transportierten die Jugendlichen das gesamte Material über das Baugerüst von Hand aufs Dach. Bei sommerlich–heißen Temperaturen montierten sie anschließend die Unterkonstruktion und 28 zehn Kilogramm schwere Module. Hierbei konnten sie ihr handwerkliches Geschick und fachliches Wissen ebenso wie Teamgeist und Präzision beweisen.
Am frühen Abend war es geschafft. Stolz und ein bisschen erschöpft konnten die Jungfeuerwehrleute in der Abendsonne noch 850 Watt Leistung ins Netz einspeisen. „Der prominente Standort der Anlage ist ideal„, freut sich Gerold Weber, der das gesamte Projekt betreute. „Immer wenn die Jugendlichen jetzt am Ruhestein vorbeikommen, werden sie sich an diesen Tag erinnern. Und später können sie ihren Kindern davon erzählen.„ Von der disziplinierten Arbeit der Gruppe war Weber beeindruckt.