„Job:mobil„: Mobilitätsmanagement für Menschen in Unternehmen
Die fünf Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt treten mit ihrem regionalen Mobilitätsmanagementprojekt „plan b„ den Beweis für die Vorteile bewusster Mobilität an. Unter dem Motto „Job:mobil – Pendler bitte umsteigen„ bieten sie Arbeitgebern konkrete Unterstützung bei den ersten Schritten zum betrieblichen Mobilitätsmanagement.
„Das eigene Auto ist nicht in jedem Fall das optimale Verkehrsmittel„, betont der Wolfurter Bürgermeister Erwin Mohr als Sprecher der „plan b„–Gemeinden Wolfurt, Hard, Kennelbach, Lauterach und Schwarzach. Das eigene Verkehrsverhalten beim Weg zur Arbeit zu hinterfragen und gegebenenfalls zu optimieren, darum geht es bei „Job:mobil„. Oder anders ausgedrückt: „Wenn du zur Arbeit fährst, denk nach. Vielleicht gibt es eine bessere Alternative, dorthin zu kommen als das Auto. Wenn ja, steig um, wenn nicht, fahr bewusst weiter„, bringt es Verkehrsverbund–Geschäftsführer Ekkehard Nachbaur auf den Punkt.
„Das eigene Auto ist nicht in jedem Fall das optimale Verkehrsmittel„, betont der Wolfurter Bürgermeister Erwin Mohr als Sprecher der „plan b„–Gemeinden Wolfurt, Hard, Kennelbach, Lauterach und Schwarzach. Das eigene Verkehrsverhalten beim Weg zur Arbeit zu hinterfragen und gegebenenfalls zu optimieren, darum geht es bei „Job:mobil„. Oder anders ausgedrückt: „Wenn du zur Arbeit fährst, denk nach. Vielleicht gibt es eine bessere Alternative, dorthin zu kommen als das Auto. Wenn ja, steig um, wenn nicht, fahr bewusst weiter„, bringt es Verkehrsverbund–Geschäftsführer Ekkehard Nachbaur auf den Punkt.
Mobilitätsmanagement als Lösung
„Das zunehmende Verkehrsaufkommen stellt an uns immer größere Herausforderungen„, weiß Martin Scheuermaier, Verkehrsplaner der Vorarlberger Landesregierung: „Mobilitätsmanagement ist ein machbarer Lösungsansatz. Es macht umwelt– und sozialverträgliche Verkehrsarten, wie Öffentlichen Verkehr, das Fahrrad oder die Füße, aber auch Verkehrsalternativen wie Carsharing oder Mitfahrgelegenheiten zum Thema und fördert sie, ohne dabei den Individualverkehr ins negative Licht zu rücken.„
Im Gegensatz zu anderen verkehrspolitischen Instrumenten erfordert dies keine hohen Investitionen, kann aber durch Information, Beratung und Bewusstseinsbildung große Änderungen im Verhalten bewirken.
Im Rahmen von „Job:mobil„ wenden sich die fünf Gemeinden deshalb direkt an die Unternehmen ihrer Region und bieten ihre Unterstützung bei den ersten Schritten an. Konzepte und Ideen, Mobilität bewusst zu gestalten gibt es in Vorarlberg genug. Mohr: „Grundsätzlich geht es darum, Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, was uns bei „Job:mobil„ gelungen ist.„
Im Gegensatz zu anderen verkehrspolitischen Instrumenten erfordert dies keine hohen Investitionen, kann aber durch Information, Beratung und Bewusstseinsbildung große Änderungen im Verhalten bewirken.
Im Rahmen von „Job:mobil„ wenden sich die fünf Gemeinden deshalb direkt an die Unternehmen ihrer Region und bieten ihre Unterstützung bei den ersten Schritten an. Konzepte und Ideen, Mobilität bewusst zu gestalten gibt es in Vorarlberg genug. Mohr: „Grundsätzlich geht es darum, Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, was uns bei „Job:mobil„ gelungen ist.„
Vorteile für alle
Die Vorteile bewusster Mobilität liegen für Unternehmen, MitarbeiterInnen und Umwelt auf der Hand. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf dem Weg zu und von der Arbeit weniger Stress haben, sind motivierter und leistungsfähiger. Fahren sie mit Bus und Bahn haben sie die Möglichkeit, die Fahrzeit für Zeitungslektüre oder zur Entspannung zu nutzen. Wer mit dem Rad fährt oder zu Fuß geht, tut gleichzeitig etwas für seine Gesundheit„, zeigt Scheuermaier auf.
Mehr Öffi–Benützer, Radfahrer und Fußgänger bedeuten weniger Verkehr, damit weniger Umweltbelastung, weniger Lärm und Stau. „Und die Lebensqualität in den Gemeinden steigt„, ergänzt Mohr. Betriebe können sich durch erfolgreich eingesetztes Mobilitätsmanagement als umweltbewusst und zukunftsorientiert profilieren. Kostengründe, wie die Einsparung von Parkplätzen, sprechen ebenfalls für einen bewussten Umgang mit Mobilität.
Mehr Öffi–Benützer, Radfahrer und Fußgänger bedeuten weniger Verkehr, damit weniger Umweltbelastung, weniger Lärm und Stau. „Und die Lebensqualität in den Gemeinden steigt„, ergänzt Mohr. Betriebe können sich durch erfolgreich eingesetztes Mobilitätsmanagement als umweltbewusst und zukunftsorientiert profilieren. Kostengründe, wie die Einsparung von Parkplätzen, sprechen ebenfalls für einen bewussten Umgang mit Mobilität.
Maßgeschneiderte Lösungen für Betriebe
„Job:mobil„ bietet Arbeitgebern die Gelegenheit, sich beim Aufbau des betrieblichen Mobilitätsmanagements professionell unterstützen zu lassen. Die Kosten für den Start werden von den Gemeinden gefördert. Neu beim Projekt „Job:mobil„ sind „maßgeschneiderte Lösungen, die den tatsächlichen Bedürfnissen eines Unternehmens entsprechen„, betont Bürgermeister Erwin Mohr. „Ein Betrieb bekommt ein Paket in die Hand, dass seine individuelle Situation optimiert.„
Weiterer Vorteil: plan b fungiert als zentrale Drehscheibe und Bindeglied zwischen dem Unternehmen und anderen Systempartnern, wie dem Verkehrsverbund Vorarlberg, Radfahrlobbys, Verkehrsplanern etc. „Der Betrieb hat somit einen einzigen Ansprechpartner, der – wann immer nötig – Kontakte zu anderen Partnern und Informationen vermittelt„, so Mohr.
Weiterer Vorteil: plan b fungiert als zentrale Drehscheibe und Bindeglied zwischen dem Unternehmen und anderen Systempartnern, wie dem Verkehrsverbund Vorarlberg, Radfahrlobbys, Verkehrsplanern etc. „Der Betrieb hat somit einen einzigen Ansprechpartner, der – wann immer nötig – Kontakte zu anderen Partnern und Informationen vermittelt„, so Mohr.
Schnupper–Wochentickets für Öffentlichen Verkehr
Ein wichtiger Systempartner im Rahmen von „Job:mobil„ ist der Verkehrsverbund Vorarlberg, der alle Informationen zum Thema Öffis bündelt. Er ist Schnittstelle zu den Planern des Öffentlichen Verkehrs und kann so maßgeblich zu einer verbesserten ÖV–Anbindung eines Unternehmens beitragen.
„Wir bieten den Unternehmen für ihre Mitarbeiter auch Information zum Öffentlichen Verkehr, wie Fahrpläne, Ticketberatung, den Verkauf von Jahrestickets im Unternehmen. Damit helfen wir Hemmschwellen zu beseitigen„, beschreibt Nachbaur die Rolle von vmobil. Eine Schnupperaktion für Wochentickets in Kooperation mit Verkehrsverbund und dem jeweiligen Unternehmen, soll einen Anreiz schaffen, den Weg zur Arbeit mit Bus und Bahn zu testen.
„Wir bieten den Unternehmen für ihre Mitarbeiter auch Information zum Öffentlichen Verkehr, wie Fahrpläne, Ticketberatung, den Verkauf von Jahrestickets im Unternehmen. Damit helfen wir Hemmschwellen zu beseitigen„, beschreibt Nachbaur die Rolle von vmobil. Eine Schnupperaktion für Wochentickets in Kooperation mit Verkehrsverbund und dem jeweiligen Unternehmen, soll einen Anreiz schaffen, den Weg zur Arbeit mit Bus und Bahn zu testen.
Beispiel: Das Wolfurter Unternehmen Haberkorn Ulmer
Insgesamt wurden bereits über 20 Unternehmen in den fünf Gemeinden kontaktiert. Das Interesse ist sehr groß, einige Firmen setzen bereits um. Eine davon ist die Firma Haberkorn Ulmer. Auch am neuen Standort in Wolfurt ist dem Unternehmen eine optimale Verkehrsanbindung für ihre Mitarbeiter ein Anliegen. Prokurist Gerald Fitz: „Wir sind in Kontakt mit dem Verkehrsverbund Vorarlberg, um unseren Mitarbeitern auch nach dem Umzug eine bequeme Busanbindung mit optimalen Anschlüssen zu garantieren. Derzeit wird diskutiert, Shuttlebusse zwischen den vorhandenen Bus– bzw. Bahnlinien einzurichten.„
Mitarbeiter, die mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen, hat Haberkorn Ulmer schon bisher tatkräftig unterstützt – auch monetär. Fitz: „Das wollen wir auch weiterhin tun, vorausgesetzt natürlich die Anbindung passt.„
Im neuen Firmengebäude hat Haberkorn Ulmer auch einen bequemen Fahrradunterstand direkt neben dem Hauptgebäude errichtet. Duschen und Umkleidemöglichkeiten sollen die Anreise mit dem Fahrrad zu einem Genuss werden lassen.
Mitarbeiter, die mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen, hat Haberkorn Ulmer schon bisher tatkräftig unterstützt – auch monetär. Fitz: „Das wollen wir auch weiterhin tun, vorausgesetzt natürlich die Anbindung passt.„
Im neuen Firmengebäude hat Haberkorn Ulmer auch einen bequemen Fahrradunterstand direkt neben dem Hauptgebäude errichtet. Duschen und Umkleidemöglichkeiten sollen die Anreise mit dem Fahrrad zu einem Genuss werden lassen.