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JOANNEUM RESEARCH untersucht, wie Schulwege kindgerechter werden

02.01.2026

Auf vertrauten Wegen selbständig unterwegs

Workshop(c)JoanneumResearch.jpg
Workshop in einer Schule © JOANNEUM RESEARCH
Schulwege stellen, gerade für jüngere Kinder, oft die erste selbstständige Mobilitätserfahrung dar. Doch mangelnde Infrastruktur und Sicherheitsbedenken führen dazu, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto bringen. Das verschärft die Verkehrssituation zusätzlich. Im FFG-Projekt „Auf vertrauten Wegen“ untersuchen Forscher*innen von JOANNEUM RESEARCH gemeinsam mit den Partnern verkehrplus und stadtLABOR, wie kindgerechte Infrastruktur und gezielte Aktivitäten das Mobilitätsverhalten nachhaltig verändern können.
 
„Der Schulweg ist ein Schlüssel für die eigenständige Mobilität von Kindern. Je kindgerechter das Umfeld, desto eher können Kinder ihn selbstständig und aktiv zurücklegen“, sagt Sebastian Seebauer, Umweltpsychologe und Nachhaltigkeitsexperte bei LIFE, dem Institut für Klima, Energiesysteme und Gesellschaft der JOANNEUM RESEARCH. Die Forscher*innen gehen es direkt an – in den Schulen. An drei Volks- und drei Mittelschulen in der Steiermark wurden Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern in einer ersten Befragungsrunde zum Mobilitätsverhalten und zur Wahrnehmung des Schulwegs einbezogen. Im Anschluss fanden zwölf Workshops mit ausgewählten Klassen der zweiten bis fünften Schulstufe statt. Die Kinder brachten dabei zunächst ihre Sichtweisen, Ideen und Bedürfnisse ein. In einem weiteren Schritt wurden mit ihnen konkrete Maßnahmen erarbeitet, die derzeit vor Ort umgesetzt werden. Hans Peter Ellmer, Soziologe bei LIFE, erklärt den partizipativen Prozess: „Die aktive Beteiligung von Kindern an der Gestaltung ihres Schulumfelds soll sie dazu ermutigen, öffentlichen Raum etwa zu Fuß oder mit dem Fahrrad eigenständig zu nutzen.“
 

Gerade jüngere Kinder schätzen ihren Schulweg als attraktiver ein und trauen sich mehr zu, als es ihre Eltern tun. Ziel des Projekts ist daher, im kommenden Schuljahr an allen Standorten konkrete Maßnahmen umzusetzen, die aktive und eigenständige Mobilität ermöglichen. In Folge werden diese Maßnahmen evaluiert, wie sie sich auf das Mobilitätsverhalten der Kinder und der Eltern (holen und bringen) auswirken.
Die Zahlen aus dem Vorjahr zeigen den Handlungsbedarf: Laut Statistik Austria wurden von Jänner bis September 2024 2.476 Kinder bis 14 Jahre bei Verkehrsunfällen verletzt, vier Kinder starben. Allein in der Steiermark sind 2024  72   Schüler*innen auf dem Schulweg verunglückt.
 
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