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Ist Klimaschutz cool?

26.10.2007

Nicht in der Rolle des Zuschauers verharren! – Jugendliche und Experten antworten

Dessau– Rund 100 Dessauer Schülerinnen und Schüler diskutierten Anfang Oktober 2007 im Umweltbundesamt (UBA) in Dessau–Roßlau gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, wie sie zum Klimaschutz stehen und ob es cool oder uncool ist, umweltbewusst zu leben und zu handeln. Zusammen mit Umwelt–Aktivisten, Sozialwissenschaftlern und Nachhaltigkeitsexperten tauschten sie Ideen und Erfahrungen aus.
Ausgangspunkt der zweistündigen Dialogveranstaltung waren unter anderem die Ergebnisse der Shell–Studie 2006, nach denen die Haltung der Jugendlichen zu gesellschaftlichen Aktivitäten dem pragmatischen Gestus dieser Generation entspricht. „Es sind nicht (mehr) die ideologischen Konzepte oder auch mögliche gesellschaftliche Utopien, die prägend sind. Weitaus wichtiger ist die persönlich befriedigende Aktivität im eigenen Umfeld, jenseits von großen Entwürfen oder gesellschaftlichem ‚Getöse‚ im Sine einer neuen Jugendbewegung.„
Dr. Günther Bachmann, Geschäftsführer des Rates für nachhaltige Entwicklung, sieht in den Studienergebnissen die Erfahrungen des Rates mit Jugendprojekten bestätigt: Danach ist Nachhaltigkeit durchaus ein Thema für Jugendliche, doch nur die wenigsten engagieren sich in Umweltprojekten. An erster Stelle stehen vielmehr Respekt und Rücksichtnahme in intakten Beziehungen im Familien– und Freundeskreis.
Die Frage, wie Jugendliche für Umweltthemen zu sensibilisieren sind, beantwortete Claudia Emmermann vom Institut für Umweltkommunikation der Universität Lüneburg so: „Diese Themen sollten so formuliert werden, dass Kinder und Jugendliche einfach einen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt herstellen können. Außerdem sollte man ihnen echte Partizipationsmöglichkeiten eröffnen, damit sie sich ernsthaft an der Lösung von Problemen beteiligen können.„
Umwelt–Aktivisten von Greenpeace, dem BUND, Robin Wood, dem NABU, der Deutschen Sportjugend, der Jugendzeitschrift „Spiesser„ sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Freiwilligen Ökologischen Jahres berichteten von ihren Projekten, Aktionen und Kampagnen und erklärten ihre Beweggründe, die Umwelt zu schützen. Anna Brugger von der Greenpeace–Jugend aus Hamburg weiß, warum Umweltschutz nicht nur Sinn, sondern auch Spaß macht: „Ich engagiere mich für den Umweltschutz, weil ich wichtig finde, dass wir Jugendlichen nicht nur zuschauen, sondern selbst unsere Zukunft in die Hand nehmen, um unsere Erde zu erhalten. Außerdem macht es Spaß, mit vielen anderen zusammen zu sein, die sich für dieselben Dinge wie ich stark machen.„
Der Präsident des UBA, Prof. Dr. Andreas Troge, unterstreicht: „Wie bei dem ungewöhnlichen Projekt ‚This this‚ des Künstlers Tino Sehgal in Verbindung mit Dessauer Schulen, will das Umweltbundesamt neue Wege gehen, um Jugendliche für den Umweltschutz zu gewinnen. Durch Veranstaltungen wie diese sollen Impulse entstehen, die bei dieser Zielgruppe Interesse wecken und ihr Engagement für die Umwelt fördern.„
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26.10.2007 | Autor*in: holler
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