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Internationales Aktionsprogramm für erneuerbare Energien umfasst bereits 200 Maßnahmen

21.07.2004

Das weltweite Aktionsprogramm ist ein wesentlicher Erfolg der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien - renewables 2004 -, die im Juni in Bonn stattgefunden hat.

Dem Aufruf der deutschen Bundesregierung sind zahlreiche Regierungen, internationale Organisationen, Finanzierungsinstitutionen, Unternehmen, Verbände und Nichtregierungsorganisationen gefolgt. Sie haben damit ihre Bereitschaft untermauert, erneuerbare Energien durch Aktionen und freiwillige Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu fördern. Das Aktionsprogramm umfasst nunmehr rund 200 konkrete Beiträge aus aller Welt.
"Das zeigt die Attraktivität des Internationalen Aktionsprogramms", betont die deutsche Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. "Noch nach Abschluss der Konferenz sind zahlreiche neue Beiträge hinzugekommen. Damit demonstrieren Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen, dass sie alle an der globalen Energiewende mitarbeiten wollen. So kann nachhaltige Armutsbekämpfung zu unser aller Nutzen gelingen."
Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Nägel mit Köpfen machen, das war der innovative Ansatz der renewables 2004. Die vielen, sehr konkreten Beiträge des Aktionsprogramms mobilisieren Investitionen in Milliardenhöhe, um weltweit mehr Energie aus Wind, Sonne, Biomasse und Erdwärme zu gewinnen. Ziel ist ein Energiesystem, das Klimaschutz und Entwicklungschancen gleichermaßen in den Mittelpunkt rückt."

Was Deutschland tun wird

Als zentralen deutschen Beitrag zum Aktionsprogramm hat Bundeskanzler Gerhard Schröder die Einrichtung eines Sonderfonds für erneuerbare Energien und Energieeffizienz angekündigt. Mit einem Volumen bis zu 500 Mio. Euro (zusätzlich zu den in Johannesburg 2002 zugesagten 1 Mrd. Euro für erneuerbare Energien und Energieeffizienz) sollen ab 2005 über fünf Jahre zinsverbilligte Darlehen für Investitionen in Entwicklungsländern vergeben werden. Außerdem hat Deutschland die weitere Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent bis 2020 durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in das Aktionsprogramm eingebracht.
Weitere wichtige Aktionen umfassen z.B. die Zusage des Umweltfinanzierungsfonds "Global Environment Facility" (GEF), den Ausbau erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern jährlich mit 100 Mio. USD zu unterstützen - wodurch jährliche Gesamtinvestitionen von 500 bis 600 Mio. USD ermöglicht werden - sowie Ausbauziele für erneuerbare Energien: Insgesamt haben über 20 Staaten solche Ziele benannt, von denen das Ausbauziel Chinas, bis 2010 zehn Prozent der Stromerzeugung aus Sonne, Wind und kleiner Wasserkraft zu gewinnen, zu den ambitioniertesten gehört.
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21.07.2004 | Autor*in: holler
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