Internationale Auszeichnung für „gehen geht!„
Gehen ist gesund und umweltfreundlich, weniger Verkehr macht den Schulweg sicherer! Rund 320 Kinder aus neun Gemeinden in Niederösterreich haben heuer am Projekt „gehen geht!„ teilgenommen und werden ab Herbst den Schulweg zu Fuß zurücklegen. Bei einem Festakt in der Wiener Urania wurde die Aktion vor kurzem ausgezeichnet: Das Projekt ist eines der besten Österreichs im Sinne der UN–Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005–2014„.
Der Verkehr vor und um Schulen und Kindergärten wird immer gefährlicher, gleichzeitig leiden viele Kinder an Bewegungs– und Kontaktarmut. Dabei ist Gehen doch so gesund und klimafreundlich! "die umweltberatung" will Kindergarten– und Schulkinder daher motivieren, den täglichen Schulweg zu Fuß zurückzulegen – und in der Gruppe macht das auch richtig Spaß. Kindergartengruppen aus neun niederösterreichischen Gemeinden haben heuer beim Projekt „gehen geht!„ mitgemacht. Nach Bewegungsworkshops, Verkehrserziehung und interessanten Spielen zum Thema Umweltschutz haben die Kinder den Schulweg gemeinsam geübt und werden ihn ab Herbst zu Fuß zurücklegen. Das Projekt ist beispielgebend im Sinne der Nachhaltigkeit: Das trug ihm den Unesco Preis für „vorbildliche UN–Dekadenprojekte„ ein.
Ziel der UN–Dekade 2005–2014 „Bildung für nachhaltige Entwicklung„ ist es, Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit zu fördern. Vier Aspekte der Nachhaltigkeit werden besonders berücksichtigt: Ökologie und Wirtschaftlichkeit, Soziales und globale Gerechtigkeit. Ziel der Projekte ist, jede/n einzelne/n zu befähigen, die Gesellschaft so zu gestalten, dass die Zukunft lebenswert ist. Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist sollen großgeschrieben werden.
Dr. Christian Wallner, Obmann von "die umweltberatung" NÖ hat die Auszeichnung entgegen genommen: „Kinder und Jugendliche von Klein auf für den Umweltschutz zu begeistern, ist unser Ziel. Ich freue mich, dass dies auch von der UNESCO gewürdigt wird! Das Projekt gehört zu den 17 besten in Österreich – hervorgehoben wurde, dass die Aktion so kindgerecht umgesetzt und mit den zuständigen Behörden zusammen gearbeitet wurde. Das Thema ‚umweltfreundliche Mobilität‚ wird so einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht.„
Mag. Gerald Franz von "die umweltberatung" ist Projektleiter: „Ziel ist, dass die Kin–der wieder mehr zu Fuß gehen. Denn Gehen ist gesund und in der Gruppe macht es viel mehr Spaß – und die Kinder werden schneller selbständig. Nicht zuletzt schont weniger Verkehr am Schulweg das Klima und macht den Schulweg sicherer. Wenn Kinder bereits in jungen Jahren gerne zu Fuß gehen, ist es auch im Erwachsenenalter selbstverständlich – und die Kinder sind gleichzeitig Vorbild für ihre Eltern!„
gehen geht! – so läuft´s ab
Die Aktion wurde im Schuljahr 2005/ 06 mit einigen Vorschulgruppen im Weinviertel als Pilotprojekt entwickelt und aufgrund des großen Erfolges heuer ausgeweitet. Heuer haben ca. 320 Kinder aus 21 Kindergartengruppen in neun niederösterreichischen Gemeinden mitgemacht.
Die Kinder bearbeiten in Bewegungsworkshops mit speziell ausgebildeten Pädagogin–nen und Pädagogen die Themen „Wege zurücklegen – Wege gestalten„. Danach wird mit der Kinderpolizei der zukünftige Schulweg geübt und die Kinder bekommen den Kinderpolizeiausweis. Den Eltern wiederum wird bei einem Elternabend das Projekt vorgestellt. Sie diskutieren mit VertreterInnen von Kuratorium für Verkehrssicherheit und "die umweltberatung" Sicherheits– und Umweltaspekte der Mobilität und reflektieren spielerisch ihren eigenen Schulweg.
Das Projekt „gehen geht!„ läuft weiter! Im November 2007 wird es eine Weiterbildung für Kindergarten–Pädagoginnen und Pädagogen zur eigenen Durchführung von „gehen geht!„ geben. Damit soll der Schulweg zu Fuß in ganz Niederösterreich mehr Bedeutung erlangen.
Der Verkehr vor und um Schulen und Kindergärten wird immer gefährlicher, gleichzeitig leiden viele Kinder an Bewegungs– und Kontaktarmut. Dabei ist Gehen doch so gesund und klimafreundlich! "die umweltberatung" will Kindergarten– und Schulkinder daher motivieren, den täglichen Schulweg zu Fuß zurückzulegen – und in der Gruppe macht das auch richtig Spaß. Kindergartengruppen aus neun niederösterreichischen Gemeinden haben heuer beim Projekt „gehen geht!„ mitgemacht. Nach Bewegungsworkshops, Verkehrserziehung und interessanten Spielen zum Thema Umweltschutz haben die Kinder den Schulweg gemeinsam geübt und werden ihn ab Herbst zu Fuß zurücklegen. Das Projekt ist beispielgebend im Sinne der Nachhaltigkeit: Das trug ihm den Unesco Preis für „vorbildliche UN–Dekadenprojekte„ ein.
Ziel der UN–Dekade 2005–2014 „Bildung für nachhaltige Entwicklung„ ist es, Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit zu fördern. Vier Aspekte der Nachhaltigkeit werden besonders berücksichtigt: Ökologie und Wirtschaftlichkeit, Soziales und globale Gerechtigkeit. Ziel der Projekte ist, jede/n einzelne/n zu befähigen, die Gesellschaft so zu gestalten, dass die Zukunft lebenswert ist. Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist sollen großgeschrieben werden.
Dr. Christian Wallner, Obmann von "die umweltberatung" NÖ hat die Auszeichnung entgegen genommen: „Kinder und Jugendliche von Klein auf für den Umweltschutz zu begeistern, ist unser Ziel. Ich freue mich, dass dies auch von der UNESCO gewürdigt wird! Das Projekt gehört zu den 17 besten in Österreich – hervorgehoben wurde, dass die Aktion so kindgerecht umgesetzt und mit den zuständigen Behörden zusammen gearbeitet wurde. Das Thema ‚umweltfreundliche Mobilität‚ wird so einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht.„
Mag. Gerald Franz von "die umweltberatung" ist Projektleiter: „Ziel ist, dass die Kin–der wieder mehr zu Fuß gehen. Denn Gehen ist gesund und in der Gruppe macht es viel mehr Spaß – und die Kinder werden schneller selbständig. Nicht zuletzt schont weniger Verkehr am Schulweg das Klima und macht den Schulweg sicherer. Wenn Kinder bereits in jungen Jahren gerne zu Fuß gehen, ist es auch im Erwachsenenalter selbstverständlich – und die Kinder sind gleichzeitig Vorbild für ihre Eltern!„
gehen geht! – so läuft´s ab
Die Aktion wurde im Schuljahr 2005/ 06 mit einigen Vorschulgruppen im Weinviertel als Pilotprojekt entwickelt und aufgrund des großen Erfolges heuer ausgeweitet. Heuer haben ca. 320 Kinder aus 21 Kindergartengruppen in neun niederösterreichischen Gemeinden mitgemacht.
Die Kinder bearbeiten in Bewegungsworkshops mit speziell ausgebildeten Pädagogin–nen und Pädagogen die Themen „Wege zurücklegen – Wege gestalten„. Danach wird mit der Kinderpolizei der zukünftige Schulweg geübt und die Kinder bekommen den Kinderpolizeiausweis. Den Eltern wiederum wird bei einem Elternabend das Projekt vorgestellt. Sie diskutieren mit VertreterInnen von Kuratorium für Verkehrssicherheit und "die umweltberatung" Sicherheits– und Umweltaspekte der Mobilität und reflektieren spielerisch ihren eigenen Schulweg.
Das Projekt „gehen geht!„ läuft weiter! Im November 2007 wird es eine Weiterbildung für Kindergarten–Pädagoginnen und Pädagogen zur eigenen Durchführung von „gehen geht!„ geben. Damit soll der Schulweg zu Fuß in ganz Niederösterreich mehr Bedeutung erlangen.