Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Innovative Plattform zur direkten Energiespende für sozial Benachteiligte

18.10.2023

Überschüssige Energie aus privaten und betrieblichen Erzeugungsanlagen wird zur Direkthilfe für bedürftige Familien und Hilfsorganisationen

© Matthias Ledwinka /Disskussion über Energiearmut und treffsichere Hilfe
© Matthias Ledwinka /Disskussion über Energiearmut und treffsichere Hilfe
Mit einer Diskussionsrunde aus Experten aus den Bereichen soziale Energieberatung und Energiegemeinschaften wurde am Montag die neue Plattform von Energiegemeinschaft Österreich im Impact Hub Vienna vorgestellt.
Über eine österreichweite Bürgergemeinschaft werden ab sofort bedürftige Familien und karitative Einrichtungen mit kostenloser Energie versorgt. Initiator Matthias Nadrag forderte Gerechtigkeit im Zusammenhang mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien: "Während sich die oberen 10% mit Photovoltaik, E–Auto und Speicher schon längst Unabhängigkeit leisten können, kümmern wir uns um die untersten 3%".
Die Energiegemeinschaft Österreich stellt nicht nur eine soziale, sondern auch eine technische Innovation dar, da Bürgerenergiegemeinschaften über mehrere Netzgebiete hinweg erst seit dem 2. Oktober 2023 möglich sind. Allein in den ersten Oktobertagen konnten bereits hunderte Kilowattstunden zwischen Wien, Burgenland und Kärnten verteilt werden. So liefert zum Beispiel die REGIOWERT Unternehmensgruppe mit dem Überschuss von 2 Photovoltaik–Anlagen im Burgenland genug Energie, um in der Westbahnhoffnung in Villach täglich warme Mahlzeiten für rund 30 sozial benachteiligte Personen zubereiten zu können.
Direkt Energie zu spenden hat einen enormen Hebel gegenüber einer reinen Geldzuwendung: Der Spender verzichtet auf wenige Cent pro Kilowattstunde, während sich der Empfänger den gesamten Arbeitspreis spart. Gründer Matthias Nadrag hat für alle, die sich über niedrige Einspeisetarife ärgern, eine bessere Option: "Bevor du die Energie anderweitig verschenkst, kannst du damit jemanden vor Energiearmut schützen."
Die eigens angepasste Energiegemeinschafts–Software vom Technologieanbieter enixi macht die Energiespende einfacher als die Einrichtung eines Dauerauftrags für eine Geldspende. Über das tagesaktuelle Monitoring ist die Menge der gespendeten Kilowattstunden jederzeit einsehbar. Unter energiespenden.at kann man ohne Bindung über einen beliebigen Zeitraum bereits aus ganz Österreich direkt Energie spenden.
  • Drucken
  • Empfehlen
18.10.2023 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Vielleicht sind wir Mitschuld

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Konjunkturpaket: Scharfe Kritik wegen fehlendem Erneuerbaren–Wärmegesetz

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 10. August 2026, 69.879 Artikel Online

Weitere Themen

  • Amazons Rechenzentrum in Texas könnte zum größten Klimasünder der USA werden
  • Nobelpreisträger fordern die Abrüstung von Atomwaffen und warnen vor KI
  • 80-Millionen-Euro-Projekt: Güssing baut größte erneuerbare Energieinfrastruktur im Südburgenland
  • Hitzeschock für Ungarn  verschärft die Energiekrise 
  • Kernbrennstoff aus Lingen: Deutschland genehmigt Produktion mit russischer Rosatom-Technologie
  • Uruguay setzt auf Energie von unten: Gemeinden werden zu Motoren der Energiewende
  • Hitze setzt Atomkraft zu: Ungarn muss Kernkraftwerk Paks vom Netz nehmen
  • China überschreitet grüne Schallmauer: Erneuerbare liefern  mehr als 40 Prozent des Stroms
  • Countdown bis 2030: Burgenland Energie startet Podcast zur Energieunabhängigkeit
  • Greenpeace zu Spritpreisbremse und OMV-Gewinnen: Finanzminister beschenkt fossile Konzerne auf Kosten der Steuerzahler:innen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.295 Artikel | Seite 1 von 1.330

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Matthias Ledwinka /Disskussion über Energiearmut und treffsichere Hilfe

© Matthias Ledwinka /Disskussion über Energiearmut und treffsichere Hilfe