© e3at / Reste aus Fehldruck und Tests
© e3at / Reste aus Fehldruck und Tests

Mit großem Einsatz in der Coronakrise: Gesichtschilderdruck- Ist das ökologisch?

Markus Haselböck und das Team rund um ihn arbeiten seit Tagen am Druck von Gesichtsschildern- Das ist aber nicht alles: Sie denken dabei nachhaltig!

© Markus Haselböck / Eine der Masken von Markus Haselböck
© Markus Haselböck / Eine der Masken von Markus Haselböck

Markus und die unendlich engagierten Menschen rund um ihn, das grandiose Team von e3.at, macht sich nicht nur darüber Gedanken, wie möglichst viele Spenden für alle, die die 3D-gedruckten Gesichtsschilder (#faceshileds) wirklich brauchen können, durch das karitative Projekt erreicht werden können, sondern auch darüber, wie möglichst ressourcenschonend produziert wird.

3D-Drucker verbrauchen relativ viel Strom. Vor allem, weil sie derzeit wirklich rund um die Uhr laufen bzw. weil relativ große Drucker dabei sind, die klarerweise auch mehr Strom fürs Aufheizen der Druckplatte sowie des Druckmaterials PLA benötigen.

Fast alle im Team von e3.at setzen aber schon lange auf Ökostrombetreiber, die ausschließlich erneuerbare Energie liefern. Damit kann man, soviel ist fix, Erneuerbare Energien ganz entscheidend mitfördern! Ein Stromwechsel dauert höchstens 30 Minuten, ist völlig risikolos und kann sogar Stromkosten sparen.

Der Transport der Faceshields zur Post in Melk erfolgt bis jetzt ausschließlich mit dem vollelektrischen Hyundai IONIQ von Markus Haselböck, der untertags bei diesem herrlichen Wetter zu 100% von der Sonne aufgeladen wird. Aber es wird schon weiter gedacht.. möglicherweise gibt's hier bald weitere Unterstützung um die Umwelt zu schonen. Davon darf aber noch nicht zu viel verraten werden. Und: Die Post transportiert von dort aus natürlich C02-neutral.

Zum Material PLA:

Die meisten Menschen verbinden mit 3D-Druck den Druck von Plastik-Teilen. Die ersten 3 Buchstaben sind zwar gleich, jedoch ist PLA alles andere als umweltschädigendes Plastik!<

PLA ist zwar auch ein künstlich hergestelltes Material (auf einer Rolle), das aber aus regenerativen Quellen gewonnen wird, wie beispielsweise Maisstärke oder Zucker/Milchsäure.
Das macht PLA zu einem biokompatiblen Rohstoff, der sogar langzeit-kompostierbar ist. In die Bio-Tonne darf das Material zwar nicht, weil es zu langsam verrottet, aber es wäre möglich, die Reste der Druckversuche, Tests, Geschwindigkeitsoptimierungen und Fehldrucke, im Garten einzugraben, ohne die Umwelt zu belasten.
Machen die fleißigen Druck jedoch nicht, weil auch das eine Verschwendung wertvoller Ressourcen wäre. Das gesamte Team hebt das Restmaterial auf und nach Abschluss der Aktion soll es einem PLA-Recycler kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Das ist ein wichtiger Beitrag und Markus hofft, gemeinsam mit den emsigen Helfern und Helferinnen, dass mit dieser Hintergrundinfo noch besser sichtbar ist, dass nicht nur Sinnvolles geschieht, sondern dass das gesamte Projekt ganzheitlich gedacht ist.

In der Zwischenzeit ist das Team übrigens weiter gewachsen: Mehr als 30 Personen sind im Einsatz! EINFACH SPITZE!!!


Alle Details und Bestellungen von Gesichtsschildern (für alle, die sie wirklich dringend brauchen) auf https://e3.at


Updates über aktuelle Entwicklungen des Projekts:
Facebookseite Markus Haselböck

#faceshields #weforfuture #togetherforFuture


Artikel Online geschalten von: / Doris Holler /