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Der 10 ct Strompreis-Schmäh

14.03.2026

Die Ankündigungen waren wohl mehr Marketing für eine kleine Zielgruppe

Screenshot vom Verbund Preisblatt
Groß waren die Ankündigungen im Jänner, dass es bald einen Strompreis von 10 ct pro kWh geben wird und die Vertreter der Bundesregierung haben über die Ankündigungen der EVN und des Verbund gejubelt. Wenn man sich aber nun den neuen Tarif beim Verbund anschaut, dann findet man dort nicht einen Arbeitspreis von 10 ct, sondern 12,5 ct pro kWh. Und da kommt die Steuer noch dazu. Nur für für Neukunden gibt es einen Rabatt von 3 ct pro kWh, was dann befristet für 12 Monate einen Strompreis von 9,5 ct pro kWh ergibt. Bestandkunden sehen von den 10 ct pro kWh nichts. Wenn die ersten 12 Monate vorbei sind erleben die "Neukunden" einen Preissprung von 31%. Ich bin schon mal gespannt, ab es da entsprechende Infos beim Auslaufen des Rabattes gibt.

Marketing-Schmäh senkt nicht den Strompreis

Interessant wird auch, welche Arbeitspreise dann ab April von der EVN genau kommen, ich vermute aber, dass es hier keinen dauerhaften Arbeitspreis für 12 Monate geben wird, bei dem man garantiert nicht mehr als 10 ct pro kWh zahlen wird. 
Da kann man nur empfehlen, sich die Produktblätter genau anzusehen und im Tarifkalkulator zu vergleichen. Bei Neukundenrabatt sollte man sich auch gleich eine  Erinnerung in den Kalender eintragen, damit der Wechsel zum nächste Anbieter nicht verpasst wird.

Fakten statt Marketing

Insoweit wäre es also wünschenswert, dass in den Medien dann nicht von einem 10 ct-Strompreis berichtet wird, den es eigentlich nicht gibt, weil sonst die Mehrheit davon profitieren müsste. Es sollte, ehrlicherweise, als befristeter Neukundenrabatt bezeichnet werden. Der schafft Wettbewerb und ist gut (wenn man dann nicht wieder zu wechseln vergisst!). Gleichzeitig sollten die Stromkund:innen jedoch dann besser davor geschützt werden, dass sie nach 12 Monaten einen Preissprung erleben, der einem erst  viel später, bei der nächsten Abrechnung,  auffällt.
Martin Litschauer

Energiegemeinschaften

Wesentlich interessanter ist es da wohl Mitglied in einer Energiegemeinschaft zu werden, denn dort wird durchaus Strom unter 10 pro kWh angeboten und zusätzlich gibt es Einsparungen bei den Netztarifen. So kann man zumindest einen Teil der Stromrechnung nachhaltig reduzieren. Es zahlt sich aus nachzusehen, welche Energiegemeinschaften in der Nähe aktiv sind und nachzurechnen.
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14.03.2026
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